Detroit Cobras – Baby LP Vinyl rare selten 2004
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Description
Rough Trade 2004,
Zustand/Condition Vinyl: Excellent
Zustand/Condition Cover: Very Good
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Songs:
Slipping Around 2:55 I Wanna Holler (But The Town's Too Small) 3:50 Baby Let Me Hold Your Hand 2:20 Weak Spot 2:38 Everybody's Going Wild 2:17 Hot Dog (Watch Me Eat) 2:14 Mean Man 2:38 Now You're Gone 1:50 It's Raining 1:57 Just Can't Please You 2:12 The Real Thing 1:48 Baby Help Me 2:24 Cha Cha Twist 2:30
Was haben wir den DETROIT COBRAS nicht alles zu verdanken. Sie waren es, die Ende der Neunziger ein schon fast vergessen geglaubtes Rezept in einer verstaubten Truhe in einer heruntergekommenen Detroiter Garage fanden, es musikalisch umsetzten und damit den Hype um diese Stadt und den damit verbundenen Rock'n'Roll in Gang brachten.
Sie pumpten den Soul zurück in den leblosen Körper des Garagen-Rock. Ein Vorgang, der eine enorme Wirkung in den Reihen der internationalen Garagen-Zunft hinterließ. Bands wie die DIRTBOMBS, FLASH EXPRESS oder TOKYO SEX DISTRUCTION profitierten von diesen Erkenntnissen und setzten sie ebenfalls erfolgreich in ihrer Musik um.
Was die DETROIT COBRAS allerdings von diesen und einer Unzahl anderer artverwandter Bands abhebt, ist die verehrungswürdige Stimme ihrer Frontfrau Rachel Nagy. So unbeschreiblich sexy und voll beeindruckender Souveränität vermag sie selbst den abgegriffensten R'n'R-Klischees neues Leben einzuhauchen, und ich würde keine Sekunde zögern, ihr einen Platz zwischen Carla Thomas und Nancy Sinatra anzubieten.
Ebenso klassisch wie Rachels stimmliche Fähigkeiten, sind die musikalischen Wurzeln ihrer Band. Während deren frühe Veröffentlichungen doch überwiegend soulorientiert waren, führt sie ihre Mitstreiter nun stilsicher durch die gewaltige Musiklandschaft der Sechziger.
Soul, Rock'n'Roll, Blues und Country in ihrer ursprünglichen, unverfälschten Form, bilden das Fundament für einen jeden DETROIT COBRAS-Song und eine bessere Grundlage für ihren Sound hätten sie auch kaum wählen können, denn in der Gradlinigkeit und der Tiefe, die diese Stilrichtungen mit sich bringen, liegt auch ihre große Stärke. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, große Songs perfekt arrangiert und instrumentiert vorzutragen, das haben nur die wenigsten Bands wirklich drauf. Was dann unterm Strich bleibt, ist zumeist nur heiße Luft. Es wird versucht Unzulänglichkeiten durch das Extreme zu kaschieren, doch das Resultat ist letztlich kläglich. Solche Probleme haben die DETROIT COBRAS nicht. Sie sind echt, ohne Schulterpolster und Brusthaartoupet.
Eine Rock'n'Roll-Band mit Seele, ausgeprägtem Traditionsbewusstsein und einer grandiosen Sängerin. Mehr kann man wirklich nicht verlangen. (31:40) (09/10) Ox-Fanzine
Baby, the Detroit Cobras' third album, has seen criticism for being a bit tame. This, however, seems to be missing the beauty of the record. From the opener "Slipping Around" onwards, what really hits is that the bog-standard bluesy rock 'n' roll that the White Stripes honed and everyone and his brother has ripped off since has given way to some great Motown-esque pop. Sure, the guitars are still dirty, and it still sounds recorded on the cheap, but this is the sound of people having fun. And about time too.This is obvious on the aforementioned "Slipping Around", but also on tracks such as "Baby Let Me Hold Your Hand" (which features a great singalong chorus) and "Hot Dog (Watch Me Eat)", which aside from having a great title, makes you want to dance and grin like a goon. Even potentially glum songs like "Now You're Gone" and "It's Raining" manage to be sweetly sad with an air of optimism, rather than wallowing in misery. The rock 'n' soul revival starts here. --Marc Bloomfield
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