Frankfurt-PUNK-Debüt 7" DER DURSTIGE MANN - Prost Vomit Visions /ERIC HYSTERIC
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Description
Debüt-Singel der Frankfurter Oi-Schrammel-Combo um Markus Monoton und Erik Hysteric DIY-Cover ist unten durchstoßen. ABER - Erstausgabe, noch mit Musiktitel auf dem Frontcover ! Discogs sagt dazu: 'On cover A3 is misspelled 'Sachenhausen'. Vinyl ist gut erhalten = ex ----------------------------------
Eric Hysteric‘s sowieso schon verwirrter Geist muss durch seine übermäßigen Saufexzesse schweren Schaden erlitten haben – das Ergebnis war die Gründung einer Kapelle mit dem Namen DER DURSTIGE MANN.
Auf der ersten Veröffentlichung auf Wasted Vinyl, der PROST!-EP, finden wir sechs Lieder, die die Grenze des Schwachsinns hinter sich gelassen haben.
Stupides Gehacke auf der Gitarre, Hysteric spielt teilweise wie ein Dreijähriger, dumpfes Gepolter auf den Trommeln, und, um das Maß voll zu machen, einem Sänger mit dem Namen Markus Monoton, der einen Teil der sich auf niedrigstem Niveau bewegenden Texte beisteuerte. MM, ein FFM-Punk der ersten Stunde, Mitglied diverser LÄRM-Punkbands in den End-70ern, war und ist noch immer so ein Skinhead-artiges Wesen, das wegen der merkwürdigen rechtsradikalen Gesinnung und seinem vom Suff bedingten asenhaften Verhalten bei 90% der FFM-Szene, inklusive Skins und Punks, gleich unbeliebt ist. Viele halten es für ein medizinisches Wunder, dass der Kerl überhaupt noch am Leben ist, schließlich ist der Wahnsinnige seit mindestens sechs Jahren schwerster Alkoholiker.
Monoton ist auch einer der Hauptgründe, warum Live-Gigs des Durstigen Manns so gut wie unmöglich sind: Er ist eine der meist gehassten Personen im Rhein-Main-Gebiet und wenn zufällig mal keine Feinde von ihm anwesend sind, versteht er es meisterhaft in kürzester Zeit irgendwelche Gewalttätigkeiten anzuzetteln, deren Opfer er meisten selber wird.
Dieses Unikum grunzt, schnauft und grölt nun zu dem Dustigen-Mann-Krawall-Sound seine Verse über Suff, Liebe und Politik im Nationalzeitungsstil. Auf jener ersten Prost!-EP schießt er den Vogel allerdings mit seiner Interpretation des Freddy-Klassikers „Der Legionär“ ab:
Sentimentales Gejaule eines Penners, der sich in einer Pfütze aus abgestandenem Bier windet. In dieselbe Kerbe schlägt der ebenfalls auf dieser EP enthaltene Song „Sachsenhausen“, mit dem Eric zu seinem Hampelmann-artigen Gitarrengezupfe in schrägsten Tönen die Vorzüge jenes FFM-Stadtteils beschreibt, dessen Hauptmerkmale Äpplewoi und Dünnschiß sind.
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