LLOYD QUARTET CHARLES THE - Love-In (180g)
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Description
LLOYD QUARTET CHARLES THE - Love-In (180g)
Art-Nr. i-sk-PPAN-SD-11481 Herst.-Nr. Nicht zutreffend Hersteller Pure Pleasure AnalogueAudiophile Schallplatte von Pure Pleasure - Limited Edition
Genre Jazz Musiktitel Love-In Label Atlantic/Pure Pleasure Material Schallplatte Stilrichtung Psychedelic Jazz Interpret THE CHARLES LLOYD QUARTET Format Schallplatte Condition new Date of issue / reissue 1967/2018 Weight of record 180 Speed 33 Cover Standard Sealed yes Country of origin U.S.A./UK Label-Press Nummer PPAN-SD-11481 Musiklabel Pure Pleasure Analogue Vinyl Gewicht 180g Additional Limited Edition Anzahl der LP's 1 Geschwindigkeit 33 U/min Zustand Neuware Label pressing number PPA-SD-11481 Herstellungsland und -region U.S.A. audiophil ja Cover Typ Standard Besonderheiten schwarzes Vinyl;Limited Edition;versiegelt 34,90EUR inkl. 19% MwSt. Sofort kaufen Lieferung Di. 05. Nov. - Do. 07. Nov. 2024 ** Produktanfrage ** Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Versand ins Ausland siehe Reiter "Versand und Zahlungsmethoden". LLOYD QUARTET CHARLES THE - Love-In (180g)Aufnahme Pressung
Fünf Jahrzehnte nach dem Event ist Saxophonist Charles Lloyd's "Love-In", aufgenommen 1967 live im Fillmore Auditorium in San Francisco, dem Musikzentrum der Gegenkultur an der Westküste, so viel ein archäologisches Artefakt wie ein musikalisches Dokument. Vom Sleeve-Designer Stanislaw Zagorski über das Cover des Rolling Stone Fotografen Jim Marshall, den Albumtitel und einige der Titel ("Tribal Dance", "Temple Bells") bis hin zu John Lennon und Paul McCartney's "Here There And Everywhere", riecht "Love-In's" Semiologie nach dem acidgetränkten Zeitgeist der Mitte der 1960er Jahre, einer Zeit, in der kreative Musik blühte und Rock-Fans bereit waren, sich Jazz zu Gemüte zu führen, sofern die Musiker nicht wie ihre Eltern daher kamen: Spießer in geschniegelten Anzügen, die Zynismus ausstrahlen.
Es ist wahrscheinlich, dass auf dem Cover von "Love-In" mehr Joints gerollt wurden als auf jeder anderen Jazz-LP dieser Zeit, mit Ausnahme von John Coltranes "A Love Supreme" (Impulse!, 1965) und Pharoah Sanders "Tauhid" (Impulse!, 1967). Chet Helms, eine Person großen Einflusses in der Gegenkultur der Westküste, sprach für viele, als er das Lloyd-Quartett als »die erste psychedelische Jazzgruppe« bezeichnete.
Es ist Lloyd's Verdienst, dass er sich zumindest in der Anfangsphase seiner Vereinnahmung durch die Gegenkultur dagegen wehrte, seine Musik zu vereinfachen. Dies ergab sich aus Lloyds Einstellung zur Gesellschaft, seinem Medienverständnis, seinem Stil und seinem Mut, Jazz in den Tempeln der Rockkultur zu spielen. Drei Jahre vor dem Trompeter Miles Davis spielte er mit seinem Quartett bereits im Fillmore West.
"Love-In" kommt so mit einer Ladung Psychedelika, teilweise buchstäblich geruchsschwanger. Aber die 45 Minuten Musik haben noch immer Bedeutung: Lloyds stimmhafter Tenor (und Flöte auf zwei Tracks) hat Coltrane-Muskel; die lyrischen und funky Soli des jungen Jarrett, vor allem auf seinem 07:55 Showcase, dem gospelartige "Sunday Morning", seine beiden hier vorgestellten Eigenkompositionen ("Sunday Morning" und das Soul-Jazz-artige "Is It Really the Same?"), und sein direktes Spielen der Klaviersaiten mit den Händen bleiben überzeugend; McClure und DeJohnette sind solide und einfallsreich.
Besetzung
Charles Lloyd - Tenor Saxophone, Flute / Keith Jerrett - Piano / Ron McClure - Bass / Jack DeJohnette - Drums
Titel
Technik
Producer - George Avakian
Engineer - Wally Heider
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