LP - Twenty Sixty Six and then: KRAUTROCK, MINT
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Description
Sammlungsauflösung
Alle Singles , LP`s und Cover stammen aus meiner persönlichen, sehr gepflegten Sammlung. Ich werde in den nächsten 24 Monaten ca. 4000 Singles und 1600 LP`s aus den 60-er und 70-er Jahren anbieten, darunter auch absolute Raritäten !
Twenty Sixty Six and then: "Refelctions of the future"
Eine der raresten Krautrocks-LP`s bei eBay in einem Traumzustand !
==> UA 29314, 1972, GERMANY ==> Platte und Cover neuwertig erhalten !!!! (very small wol, siehe Foto)
LP / Cover ist im Zustand
Platte
mint (-)
coveR
mint
Twenty Sixty Six & Then (oder 2066 & Then) ist eine von diesen Bands, die heutzutage kaum noch jemand kennt. Das einzige Album der Gruppe aus Mannheim kam 1972 bei United Artists Records in kleiner Auflage heraus und verkaufte sich so schlecht, dass sich die Band bald wieder auflöste. Mitglieder von Twenty Sixty Six & Then waran später u.a. noch bei Kathargo und Abacus (Bommarius), King Ping Meh (Harrison und Mrozeck), Tritonus (Harrison), Nine Days Wonder und Aera (Robinson/Geyer) und Emergency (Marvos) tätig.
Die Grundlage der Musik auf "Reflections On The Future" ist ein recht erdiger Hardrock britischer Prägung, dominiert von Orgel und E-Gitarre und versehen mit recht typischem, bluesig-rauhem Gesang. Geff Harrison hat eine dieser Reibeisenstimmen, die sich ab und an auch in höhere Lagen windet, meist aber voluminös und kratzig vibriert und oft noch so klingt, als hätte er beim Singen eine Pflaume in der Backe stecken.
Irgendwo in der Nähe von Uriah Heep, Deep Purple, Procol Harum oder Spooky Tooth ist die Musik von Twenty Sixty Six & Then gelagert, ist dabei aber deutlich progressiver. Die beiden Keyboarder benutzen neben der allgegenwärtigen E-Orgel ab und an auch ein Mellotron oder einen Synthesizer, gelegentlich erklingt eine Flöte, die Linien der verschiedenen Tasteninstrumente und der Gitarre sind oft komplex verschlungen, es wird mitunter jazzrockig und ganz selten krautig-experimentell (hauptsächlich in der Mitte des langen Titeltracks, in dem verschiedenste Tastenklänge minutenlang wüst durcheinanderlärmen). In den langen Nummern wird ausgiebig gejammt, insbesondere die Tasten schwellen heftig, es rockt vorantreibend und hart, immer wieder unterbrochen von ruhigeren Abschnitten, in denen dann oft die Flöte zum Einsatz kommt. Etwas aus diesem Rahmen fällt "Autumn", in dem es zwar auch oft heavy zugeht, das aber mit umfangreichen Mellotroneinsatz (insbesondere im ruhigen Mittelteil) und einigen klassisch inspirierten Arrangements aufhorchen lässt. Neben dem schon erwähnten freiformatigen Abschnitt in "Reflections On The Future" ist noch das oft erklingende Vibraphon erwähnenswert, welches in den ruhigeren Abschnitten für glockige Klangbereicherung sorgt.
"Reflections On The Future" ist eine erstklassig dargebotene und abwechslungsreich gemachte Scheibe, die zwar nicht unbedingt mit ausgesprochen neuartige Klängen aufwarten kann, trotzdem aber jedem Vergleich mit den schon mehrfach angesprochenen englischsprechenden Kollegen standhält.
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