MARIA CALLAS ist MEDEA Barbieri/Penno Live 10.12.1953 Teatro alla Scala GA 3 LP
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Description
Löse meine Vinyl-Plattensammlung mit außergewöhnlichen und teilweise nicht im Handel erhältlichen - auch nicht auf CD - historischen Aufnahmen auf!
Alle von mir angebotenen LPs sind Originalaufnahmen der jeweiligen Labels - keine Nachpressungen - und liegen immer - wenn nicht anders vermerkt - in den wertvollen Originalschubern oder Originalkassetten des jeweiligen Erscheinungsjahres! Sehr wichtig für Sammler!
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UNFORGETTABLE PERFORMANCES
(Unvergessliche Aufführungen)
MARIA CALLAS - DIE STIMME FÜR DIE EWIGKEIT!
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ACHTUNG! SAMMLER!
SEHR BEGRENZTE AUFLAGE DIESER PRESSUNG!
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Maria Callas singt hier ihre beste, umjubelte Medea!!
Und gleichzeitig ist das die beste Gesamtaufnahme aller Zeiten! Eine Aufnahme, die in keiner Callas-LP-Sammlung fehlen darf.
Bitte lesen Sie unten die hochkompetente Rezession dieser Aufführung des
großen Callas-Kenners John Ardoin und Sie werden wissen, warum das so ist!
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DIE Gesamtaufnahme - 3 LP - von 1953 mit Maria Callas als Medea -
zur Zeit der Aufnahme in der besten stimmlichen Verfassung ihrer Karriere.
Registrazione dal vivo effettuata presso il Teatro alla Scala Milano il 10 dicembre 1953
Welcher Opernfreund verbindet die Opern Norma und Medea nicht mit dem Namen von Maria Callas - hier ist ihre beste Gesamtaufnahme unter der fulminanten Leitung des charismatischen Dirigenten Leonard Bernstein - der hier seine erste Oper überhaupt leitete - und durch diese beiden Künstler entstand:
... die "Medea"-Aufnahme für die einsame Insel!
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Es handelt sich um die Original-Live-Aufnahme - Erstveröffentlichung der Raubpressung - von 1977, aufgenommen am 10. Dezember 1953 im Teatro alla Scala und ist erschienen beim weltberühmten Label für Live-Aufnahmen CETRA - Serie OPERA live.
MARIA CALLAS
ist
Cherubinis "MEDEA"
und der grandiosen weiteren Weltstar-Besetzung
FEDORA BARBIERI - MARIA LUISA NACHE - GINO PENNO
GIUSEPPE MODESTI
Orchestra e Coro del Teatro alla Scala
Conducted by LEONARD BERNSTEIN
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Die Callas sang ihre erste Medea nur sieben Monate vor dieser Scala-Aufführung in Florenz. Es war die erste Inszenierung der Oper in Cherubinis Geburtsland in nahezu 45 Jahren. Obwohl sie die Partie in Rekordzeit lernte, äußerte ein Kritiker, dass sie die Rolle interpretiere, als sei sie dazu geboren worden, die Medea zu singen. Eine Parallele zu ihrem Reichtum an Möglichkeiten in Florenz, findet man in Bernsteins Aufführung in Mailand. Wie die Callas, so lernte auch er die Partitur in wenigen Tagen. Die Scala-Produktion war ursprünglich für de Sabata geplant gewesen, aber kurz, bevor die Proben begannen, wurde er krank. Bernstein, der damals eine Reihe von Konzerten in Italien dirigierte, wurde überredet in die Bresche zu springen. Diese Medea war sein profissionelles Operndebut. Die Aufführung (die lange in gekürzter Form als die "Florentiner Medea" im Umlauf war, obwohl keine Schallplattenaufnahme von dieser Aufführung überlebt zu haben scheint) zeigt die Callas mit einer so sicheren, freien Stimme, wie man sie zu keinem Zeitpunkt ihrer Karriere wiederfindet. Die vielen hohen h's haben einen brillanten Klang, und sie reitet die tückische Tessitura wie ein williges Vollblut.
Wenn eine angemessene Parallele zu der Norma der Callas gefunden werden kann, dann dürfen wir nicht nach einem anderen Belcanto-Werk Ausschau halten, sonden müssen in das vorhergehende Jahrhundert zurückgehen: zu Cherubinis Medea. Diese Parallele ist keine Frage der musikalischen oder gar dramatischen Ähnlichkeit, denn die ersteren sind bestenfalls spärlich (ein italienisches Cantabile in lyrischen Formen) und die letzteren liegen auf der Oberfläche des Dramas. Nein, das Bindeglied findet man in historischen Haltungen gegenüber diesen Partien, und in der Art, wie die Callas diese Haltungen verlagert. Bei ihren Auftritten in beiden Rollen wurde huldvoller Klassizismus zu vibrierendem Gefühlsausdruck. Tonfriese entwickelten sich zu menschlichen Bildnissen.
Doch die Faszination an den Aufführungen der Callas in beiden Partien besteht in dem Kontrast, den sie in den Charakteren fand. Ihre Norma war ganz Frau - stolz, eitel, leicht verwundbar, liebend. Aber ihre Medea war eine Mischung - halb Frau, halb Göttin, mit beiden Hälften in einem Leib, in einer Fehde um die Vorherrschaft liegend. Obwohl ihre Medea auch ein auf grundlegenden Emotionen aufgebauter Charakter war, ist sie weit weniger edel als die Norma der Callas. Immerhin erwog Norma die Ermordung ihrer Kinder und wandte sich dann von der Tat ab. Medea nahm nicht nur ihren Kindern das Leben, sonden rühmte sich dessen auch noch. Diese Brutalität läßt Norma im Vergleich dazu von kultivierter Gesittung erscheinen
Dieser heidnische Zug wird bei Medeas erstem Auftritt offensichtlich. Die Stimme der Callas ist ganz Gift und Galle, und der Zuhörer schreckt mit Jason zurück und wiederholt mit ihm leise: "Ah! quale voce!" Das Rezitativ vor Medeas erster lyrischer Erklärung "Dei tuoi figli" bringt eine Skala stimmlicher Farbnuancen von brutaler Härte ("Indegna di Giason") bis zu großer Zärtlichkeit ("Senti ancor"). Die Arie selbst ist der einzige wirklich weibliche Moment in der Darstellung der Callas. Sie läßt uns beinahe glauben, dass Liebe allein Medea nach Korinth gebracht habe. Aus flüssigen Phrasen, die von tiefem Gefühl wiederhallen, baut die Callas die Arie sicher zu herzbewegenden Höhen auf, obwohl sie ihres abschließenden, aus vollem Herzen betonten Schreis beraubt wird, da Bernstein das letzte "Pietà" streicht. Die Callas schießt in dem Duett, das den ersten Akt beendet, irgendwie über das Drama hinaus. Ihre erste Begegnung mit Jason ist von allzu grimmiger Natur. Man kann nicht glauben, das Medea in diesem Spiel der Willenskräfte so bald so hohe Karten ziehen würde. Es gibt jedoch ein verändertes Moment, von Bernstein im Verlauf des Duetts geformt, ein Moment, das nicht übersehen werden darf. In dem kanonartigen "O fatal vello d'or" verlangsamt er das bis dahin jagende Tempo, zu einem Zeitmaß, das um mehrere Grade abgekühlt ist. Sowohl das Orchester, als auch die beiden Sänger verringern ihre Dynamik und drängen voran, so gut sie können, um eine frostige Atmosphäre heraufzubeschwören. Dies ist nur eines von einem Dutzend oder mehr Beispielen für den Einfluß, den Bernstein auf die Aufführung ausübt. An vielen anderen Stellen bringt seine Auswahl von dramatischen Linien die Musik zu bemerkenswerter Plastizität. Man hat beinahe den Eindruck, dass die Oberfläche der Töne berüht, und ihre Struktur gefühlt werden kann. Wie in de Sabatas Macbeth ist Bernsteins Behandlung der Medea eher symphonisch als opernhaft, indem er kein Begleiter, sondern Bewirker ist.
In der Szene mit Kreon im zweiten Akt arbeitet die Callas innerhalb eines Rahmens, der wiederum zeitweise zu groß ist für die Erfordernisse der Handlung. Hier vernehmen wir den äußeren Eindruck demütigen Bittens, der im Duett des ersten Akts notwendig gewesen wäre. Dass es die Callas erst hier zustande bringt und nicht schon früher, das ist der besseren Möglichkeit zuzuschreiben, oberflächliches Flehen mit Medeas innerlichen Rachegelüsten im Kontrast zu sehen. Die bemerkenswerte Balance dieser Fülle von Kontrasten durch die Callas läßt keinen Platz mehr für Spekulationen über den erschreckenden Verlauf der Handlung, den Medea verursachen wird.
Die Maske, die sie in den vorhergehenden Akten getragen hat, ist völlig verschwunden bei der Eröffnung des dritten Akts, in dem ein voller Eindruck vom Schrecken des Portraits der Callas in Medeas Anruf der Götter bloßgelegt wird. Ihre Stimme ist ein Hexenkessel des Bösen bei diesem, unserem ersten nicht retuschierten Blick, auf Medeas schwärzeste Seite. Die Zauberin erwacht in der Stimme der Callas zum Leben, wie in der von keiner anderen. Selbst die darauffolgende Klage um ihre Kinder (wo Bernstein den Allegro-Abschnitt kürzt) erhebt sich mehr zu einem Schrei der Selbstbemittleidung als zu einem der Selbstanklage und mutet dem Zuhörer endgültig die schreckliche Gewißheit von dem unerbittlichen Pfad, den einzuschlagen sie gewählt hat, zu. Es könnte sehr wohl sein, dass Bernsteins seltsame Streichung dazu bestimmt war, Medeas Besorgtsein um die Kinder auf das Minimum zurückzuführen und ihren Entschluss zur Rache zu stärken, so dass ihre Wut in den letzten Partitur-Seiten des Akts mit aller Gewalt einschlagen würde. Und das genau geschieht hier.
Maria Callas und ihre beste Medea-Interpretation - ein Ereignis!
Dieser Originalaufnahme (Erstpressung) besitzt einen sehr hohen Sammlerwert - weil noch in der Originalkassette des Erscheinungsjahres liegend. Die Aufnahme wurde noch nicht gespielt, Kassette hat leichte Altersspuren, LPs befinden sich in absolutem Top-Zustand.
Beiliegend ein wunderbares Booklet mit vollständiger Besetzungsangabe, wunderschönen, ganz seltenen Szenen- und Proben-Fotos - noch nie veröffentlicht - der hier angebotenten Aufführung (Callas und vor allem vom ganz jungen Leonard Bernstein) sowie das
Original-Libretto-Buch von Ricordi!
Die 3 LPs liegen in der wertvollen Original-Kassette des Labels Cetra - Erschienen 1977 - Made in Italy.
Diese Live-Aufnahme war in Deutschland nur sehr schwer erhältlich.
Alle von mir angebotenen LP stammen aus Nichtraucherhaushalt und wurden ordnungsgemäß vertikal gelagert.
Absolute Privatauktion. Versicherter Versand 4,00 Euro.
Für Bieter aus den EG-Ländern Italien, Spanien, Österreich, Luxemburg, Holland, Belgien und Frankreich betragen die Versandkosten 8,60 Euro (Internationales Päckchen).
Bitte schauen Sie auch in meine anderen Angebote: Sie bezahlen für Deutschland immer nur 4,00 Euro Versandgebühren - egal wieviele LPs Sie kaufen möchten.
Nach neuem EU-Recht muss folgende Bedingung beachtet werden. Der Verkauf erolgt unter Ausschluss jeder Gewährleistung. Der Artikel wird wie beschrieben von Privat verkauft. Deshalb wird eine Rücknahme ausgeschlossen.
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