MEYER / HERMLIN "Mansfelder Oratorium" 3erBox 10" 1958
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Description
Mansfelder Oratorium
Ernst Hermann Meyer / Stephan Hermlin
Label: ETERNA
Box mit 3 LP's / 10"
20seitiges Booklet
Nummer: 7 20 051-053
Jahr: 1958
VinyL: NM / soc
Cover: VG++
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LP 1:
Teil I Das Mittelalter
Teil II Die Zeit der großen Bauernkriege
LP 2:
Teil II Die Zeit der großen Bauernkriege
Teil III Die Zeit zum dreißigjährigen Krieg
Teil IV Mansfeld wird Preußisch. Bericht von der guten alten Zeit
LP 3:
Teil V 1918-1920-1921
Teil VI Die Hitlerzeit. Der Kampf gegen den deutschen Faschismus
Teil VII VVB Mansfeld
Robert Trösch, Sprecher
Ingeborg Wenglor, Sopran
Gertraud Prenzlow, Alt
Gerhard Unger, Tenor
Günther Leib, Bariton
Gerhard Frei, Baß
Berliner Rundfunk-Sinfonie-Orchester
Solistenvereinigung des Deutschlandsenders
Großer Chor des Berliner Rundfunks
Dirigent: HELMUT KOCH
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M / Mint
Die Schallplatte muss im perfekten Zustand sein. Sie sollte aussehen, als wenn sie gerade aus der Fabrik kommt.
Das Cover ist neuwertig, ohne Preisaufkleber oder Beschriftungen.
NM / Near Mint
Der Zustand der Schallplatte ist fast als "Mint" einzustufen. Es gibt jedoch einzelne Benutzungsspuren, wie z. B. Wischer durch Papierinnenhüllen oder kaum sichtbare Oberflächenkratzer. Die Schallplatte spielt aber ohne hörbare Beeinträchtigungen.
Das Cover sieht fast perfekt aus. Einzelne Benutzungsspuren sind jedoch vorhanden aber keine relevanten Beschädigungen.
VG ++ / EX
Es ist so zu verstehen, dass die Schallplatte sehr nah an "NM" ist aber nicht als solches bezeichnet werden kann, weil der optische Gesamteindruck dies nicht rechtfertigt. Die Schallplatte hat sichtbare aber nicht hörbare Wischer der Papierinnenhüllen und vielleicht auch Abdrücke der Kunststoffinnenhüllen. Sie spielt aber immer noch fast perfekt.
Das Cover ist fast perfekt aber mit stärkeren Abnutzungserscheinungen, wie z. B. dem Abdruck der Schallplatte (Ringwear).
VG+ / Very Good Plus
Die Schallplatte hat mehr optische Mängel als eine als "EX" eingestufte. Sie hat evtl. kleine Kratzer und spielt mit Hintergrundgeräuschen, die den Genuss der Schallplatte jedoch nicht wesentlich stören.
Das Cover ist sauber, hat aber vielleicht eine kleine Beschriftung irgendwo und die Rückseite ist z.B. etwas abgenutzt. Saubere Reparaturen mit Klebeband sind in der Beschreibung separat angegeben.
VG / Very Good
Das heißt nicht, dass die Schallplatte generell im sehr guten Zustand ist, besonders auf den optischen Eindruck bezogen. Die Schallplatte spielt gut aber sie hat vereinzelte Ticks oder Plops. Hier jedoch auch keine hörbaren Kratzer!
Das Cover sieht stärker genutzt aus. Es gibt vielleicht einige Einrisse an den Kanten, teilweise Farbabrieb und mit Beschriftung. Es gibt aber keinen Wasserschaden oder Einrisse Saubere Reparaturen mit Klebeband sind in der Beschreibung separat angegeben.
G / Good
Die Schallplatte sieht stark genutzt aus. Sie spielt aber noch. Es gibt aber deutliches Hintergrundgeräusch, wie z. B. Knistern und Knacken. Sie spielt jedoch ohne lautes Knacken von tiefen Kratzern. Die Musik ist immer noch gut zu genießen aber mit deutlichen Nebengeräuschen.
Das Cover hat schon über die Jahre gelitten. Es ist nicht mehr in unbeschädigtem Zustand und kann auch geklebt oder repariert sein.
+ und - sind Zusatz zu den NOTEN:
Kann ein Tonträger einer Note nicht genau zugewiesen werden, so besteht die Möglichkeit, durch hinzufügen eines - oder + den Wert genauer zu bestimmen. Ein Tonträger mit der Bezeichnung 1-/1- ist in diesem Fall besser als ein 2/2, jedoch schlechter als ein 1/1 Tonträger.
soc / sol:
Aufkleber auf dem Cover / Aufkleber auf dem Label.
woc / wol:
Stempel oder Beschriftung auf dem Cover / Stempel oder Beschriftung auf dem Label.
cut out:
In das Cover ist entweder ein kleiner Einschnitt vorgenommen worden, es ist eine Ecke abgeschnitten (Cut Out) oder es wurde gelocht. In der Regel handelt es sich hierbei um Sonderangebote oder Restbestände der Plattenfirmen, die diese so gekennzeichnet.
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MINT
It should appear to be perfect. No scuffs or scratches, blotches or stains, labels or writing, tears or splits. Mint means perfect.
NEAR MINT
Otherwise mint but has one or two tiny inconsequential flaws that do not affect play. Covers should be close to perfect with minor signs of wear or age just becoming evident: slight ring-wear, minor denting to a corner, or writing on the cover should all be noted properly.
VERY GOOD PLUS
The record has been handled and played infrequently or very carefully. Not too far from perfect. On a disc, there may be light paper scuffs from sliding in and out of a sleeve or the vinyl or some of the original luster may be lost. A slight scratch that did not affect play would be acceptably VG+ for most collectors.
VERY GOOD
Record displays visible signs of handling and playing, such as loss of vinyl luster, light surface scratches, groove wear and spindle trails. Some audible surface noise, but should not overwhelm the musical experience. Usually a cover is VG when one or two of these problems are evident: ring wear, seam splits, bent corners, loss of gloss, stains, etc.
GOOD
Well played with little luster and significant surface noise. Despite defects, record should still play all the way through without skipping. Several cover flaws will be apparent, but should not obliterate the artwork.
Informationen zum Angebot aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (teilweise gekürzt)
Das Mansfelder Oratorium ist eine Komposition von Ernst Hermann Meyer (1905-1988) für Soli, Chor und Orchester nach Worten von Stephan Hermlin (1915-1997).
Der Form des Oratoriums in Grundzügen folgend, handelt es sich um eine mehrteilige dramatische Vertonung einer Handlung, die in diesem Falle keinen geistlichen, sondern betont weltlichen Charakter aufweist: Nach dem für den Sozialistischen Realismus typischen "Per aspera ad astra"-Prinzip wird die Geschichte des Mansfelder Bergbaus vom Mittelalter bis zur Errichtung des Sozialismus auf deutschem Boden im Sinne der Erbetheorie gedeutet. Meyer gilt als einer der wichtigsten Vertreter dieser Ideologie auf dem Gebiet der Musik.
Als Protagonist fungiert "der Bergmann" selbst, der über Jahrhunderte hinweg Kriege erduldet, gegen Ausbeutung kämpft und am Ende mit Hilfe von tapferen Sowjetsoldaten den lange gehegten Traum vom Sozialismus verwirklicht: "Denn das Werk ward unser...".
Das Mansfelder Oratorium wurde im Jahre 1950 komponiert, im gleichen Jahre fertiggestellt und anlässlich der 750-Jahr-Jubiläumsfeier des Mansfelder Kupfer-Schiefer-Bergbaues uraufgeführt. In der DDR zählte es zum nationalen Kulturgut, das seinen Platz im Lehrplan Musik hatte und durch Aufführungen und Schallplatteneinspielungen am Leben gehalten wurde. In der Bundesrepublik Deutschland war es weitgehend unbekannt.
Mit seiner willfährigen Haltung gegenüber dem Stalinismus und der aktuellen Parteilinie der SED geriet es in dem politischen Schlingerkurs der folgenden Jahre unter Druck. In seinem Text ... werden "fünfhundert Millionen und Mao Tse-tung" besungen, die die Brüder an Saar und Ruhr befreien werden. Davon war nach dem Schisma zwischen der Sowjetunion und China 1960 natürlich nichts mehr zu hören.
Es gilt als ein Musterbeispiel für den Sozialistischen Realismus auf dem Gebiete der Musik. Bertolt Brecht charakterisierte es im November 1952 gegenüber Paul Dessau als Schmalzersatz und Kunsthonig.
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