NUCLEUS - LP Elastic Rock VeRTiGO SWIRL GimmiCk UK
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Oct 30, 2004 Sold Date
Oct 20, 2004 Start Date
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Description

 

NUCLEUS

- LP-

 „Elastic Rock“

Original swirl Vertigo Label !

rare UK-Original 1970 !

( Vertigo SWIRL 6360 008 )

feat. Chris Spedding & Ian Carr

Mit Gimmix-Cover !

( Ausschnitt im Klapp-Cover!)

 

 

 

Mit super Klapp-Cover!

foc!

 

 

Zustand: mint-/mint-

 

Super rare Progressiv – Rock LP !

 

rare,rare.rare!!! 

 

das Ding.  
-trax:

1.1916 1:10 2.Elastic Rock 4:05 3.Striation 2:16 4.Taranaki 1:41 5.Twisted Track 5:13 6.Crude Blues [Part 1] 0:55 7.Crude Blues [Part 2] 2:36 8.1916- The Battle of Boogaloo 3:06 9.Torrid Zone 8:52 10.Stonescape 1:43 11.Earth Mother 6:00 12.Speaking For Myself, Personally, In My Own Opinion, I Think... 1:31 13.Persephones Jive 2:12 Gesamtlaufzeit 41:20

Jazzrock, die Vermischung von Jazz und Rock, Jazzmusiker, die elektrisch verstärkte Instrumente benutzen, Rockmusiker, die Holz- und Blechbläser integrieren und anfangen zu improvisieren. Irgendwann Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre entstand dieser neue Stil. In England waren auch einige Musiker aus Canterbury an dieser Verschmelzung beteiligt, hauptsächlich Musiker, die einstmals zusammen in einer Band aus nämlicher Stadt spielten, den Wilde Flowers. Auf diese Formation gehen vor allem zwei Schlüsselbands des britischen Jazzrock zurück: Caravan und Soft Machine. Die Musik dieser beiden und der von ihren Mitgliedern später gebildeten Gruppen trägt seither den Namen der Stadt, in der alles seinen Ursprung genommen hat - Canterbury. Eine Ganze Reihe weiterer Bands wurden und werden mit in diese Stilschublade gesteckt, auch wenn sie ursprünglich gar nichts mit der nordenglischen Stadt zu schaffen hatten. Nucleus ist eine von diesen.

Die Band um Ian Carr (der aus übrigens Newcastle stammt) entstand 1969 in London und war auch später dort beheimatet. Da aber vier Nucleus-Mitglieder später bei mehr oder weniger echten Canterbury-Bands spielten (Soft Machine und Gilgamesh Alben - letztere Band aus London wurde auf ähnliche Weise von Canterbury vereinnamt), wurde Nucleus auch eine solche. Nun, stilistisch ist das vielleicht auch gar nicht so falsch. Canterbury ist das Resultat der Bemühungen nordostenglischer Jazz- und Rockmusiker in den frühen 70ern ihre Stile zu vereinen und das auf recht eigene, von der US-amerikanischen Miles Davis-Schule unabhängige Art und Weise. Da sowohl London als auch Canterbury im Nordosten Englands liegen, geht die Stilbezeichnung wohl auch geographisch in Ordnung.

1970 kam die erste LP von Nucleus - "Elastic Rock" - heraus, im selben Jahr wie "Third" von Soft Machine (und auch "Bitches Brew" von Miles Davis). Sie gehört damit nicht nur zu den frühesten Scheiben mit Musik, die Jazz und Rock miteinader verband, sondern auch zu den ersten Platten, auf denen diese Synthese auch wirklich gelungen war. Im Gegensatz zu denen von Soft Machine, kamen die Musiker von Nucleus meist vom Jazz. Das hört man der Musik auch deutlich an. Sehr jazzig geht es hier zur Sache, ist die Musik um einges delikater und verspielter als die der meisten anderen Canterbury-Bands, fehlen rockende Härte oder extremere Ausbrüche weitestgehend. Vielmehr erzeugen Keyboards (meist E-Piano), E-Gitarre, Bass und Schlagzeug ein dicht verwobenes Geflecht von eher sanft vorantreibenden Klängen, zu denen Carrs Trompete, verschiedene Saxophone, eine Flöte und die Oboe von Karl Jenkins (der übrigens die meisten Stücke hier komponiert hat) virtuos solieren. Dieses begleitende Geflecht, die mitunter recht einfachen, repetitiven Riffs von E-Piano, Gitarre und Bass und das punktgenaue Schlagzeugspiel von Marschall, geben der Musik aber einen deutlichen Rockcharakter. Eher milde, entspannt Musik ist das Ergebnis, die diese typische, Canterburesque Weichheit und Wärme ausstrahlt, die z.B. auch die Musik auf den ersten 3 LPs von Caravan auszeichnet, dabei allerdings nie in Gefahr gerät ins Seichte abzugleiten.

"Elastic Rock" ist eine sehr elegante, hervorragend produzierte Scheibe, eingespielt von ebenso hervorragenden Musikern. Wer gegen Jazziges nicht alergisch ist, sich für die Entstehung des Jazzrock - nicht nur in England - und die Canterbury-Szene interessiert, der sollte dieser wunderbaren Platte dringend ein Ohr leihen!,

 

 

super sammlerstück!

einmalige gelegenheit

 

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REZENSION:

Britain's jazz scene embraced jazz-rock as soon as it was invented by Miles Davis. Formed in 1969 by trumpeter and flugelhornist Ian Carr, Nucleus were among the very first groups to fuse jazz and rock from the jazz perspective. Carr had been playing for almost ten years, first in the EmCee Five (featuring John McLaughlin on guitar) and then in the Rendell-Carr Group, which released five albums.

Except for the 8-minute Torrid Zone, Nucleus' first album, Elastic Rock (Vertigo, 1970), was fragmented in brief vignettes that highlighted the group interplay without attempting any major statement. Ian Carr on trumpet and flugelhorn, Karl Jenkins on oboe and piano, Brian Smith on saxophone and flute, Chris Spedding on guitar and bouzouki, Jeff Clyne on bass and John Marshall on drums constituted one of the most skilled combos in the world, and each piece is de facto a display of their technical brilliance (Elastic Rock, Earth Mother).


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