?? OPER ? Alexander Borodin (*1833) ? FÜRST IGOR ? PRINCE IGOR ? 3CD
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Description
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HERAUSRAGENDES HAUPTWERK DER RUSSISCHEN OPER
REFERENZAUFNAHME (= EINE DER BESTEN AUFNAHMEN DES WERKES)
DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN
Alexander Borodin (1833 – 1887)
KNJAS IGOR
(Fürst Igor)
Oper in einem Prolog und vier Akten
Libretto vom Komponisten nach dem altrussischen Gedicht »Mär vom Heereszug Igors«
Uraufführung: St. Petersburg, Mariinskij-Theater, 4. November 1890
Gesamtaufnahme in russischer Originalsprache
Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1950
BESETZUNG
Igor Swjatoslawitsch, Fürst von Sewersk — A. IVANOV
Jaroslawna, seine Frau in zweiter Ehe — E. SMOLENSKAIA
Wladimir Igorjewitsch, sein Sohn aus erster Ehe — S. LEMECHEV
Wladimir Jaroslawitsch, Fürst Galitzky, Bruder der Fürstin Jaroslawna — A. PIROGOV
Kontschak, Polowetzer Khan — M. REISEN
Kontschakowna, Tochter des Khans Kontschak — V. BORISSENKO
Owlur, ein getaufter Polowrezer — A. SEROV
Skula, Gudokspieler — F. GODOVKINE
Jeroschka, Gudokspieler — I. SKOBTSOV
Jaroslawnas Amme — E. KORNEIEVA
Polowzer Mädchen — A. IVANOVA
CHŒURS DU THÉÂTRE BOLCHOÏ DE MOSCOU
ORCHESTRE DU THÉÂTRE BOLCHOÏ DE MOSCOU
Dirigent — ALEXANDRE MELIK-PACHAIEV
Label: MELODIYA / LE CHANT DU MONDE.
3 CDs; mono; ADD; Spieldauer: 162:52.
In Jewel-Case mit 60seitigem Booklet.
Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu.
ZUM WERK
1869 regte der Kunstkritiker und Historiker Wladimir Wassiljewitsch Stassow Alexander Borodin an, ein von ihm entworfenes Szenario nach dem mittelalterlichen „Lied des Igor“ zu einer Oper auszubauen. Borodin war von der Vorlage so angetan, daß er sich gleich an die Arbeit machte. Er blieb aber nicht beharrlich bei der Sache, sondern legte immer wieder größere Pausen ein, um Werke für den Konzertsaal zu komponieren. Hinderlich an der Arbeit waren auch seine Hauptberufe als Arzt und Chemieprofessor, die viel seiner Zeit in Anspruch nahmen. Als Borodin am 15. Februar 1887 an einem Herzinfarkt starb, waren 18 Jahre vergangen, und die Oper war immer noch nicht fertig. Dass wir sie heute dennoch in ihrer Gänze hören können, ist Borodins Freund Nikolai Rimsky-Korssakow dessen Schüler Alexander Glasunow zu verdanken. Sie vollendeten in zweijähriger Arbeit das Werk ganz im Sinne des Verstorbenen. In der Oper nehmen die Chöre und das Ballett einen breiten Raum ein. Letzteres hat seine bedeutendste Aufgabe am Ende des zweiten Aktes bei den berühmten „Polowetzer Tänzen“, die auch oft von Balletttruppen – losgelöst vom eigentlichen Werk – aufgeführt werden. In den Akten zwei und drei, die bei den Polowetzern handeln, ist die Musik stark orientalisch gefärbt, während in den übrigen Akten deutliche Anklänge an die russische Kirchenmusik nicht zu überhören sind.
HANDLUNG
In der Stadt Putiwl und bei den Polowetzern, 1185.
PROLOG
Platz in Putiwl. Die russische Grenzstadt Putiwl wird immer wieder von marodierenden Polowetzern aus der Steppe heimgesucht, worunter die Bevölkerung heftig zu leiden hat. Igor, der regierende Fürst, will sich dies nicht länger bieten lassen und stellt mit seinem Sohn Wladimir ein Heer zusammen, das gegen die Polowzer in den Kampf ziehen soll, um den Feind in seine Schranken zu weisen. Für die Dauer der Abwesenheit gibt er sein Land und seine junge Frau Jaroslawna, mit der er in zweiter Ehe verheiratet ist, in die Obhut des Fürsten Galitzky, seinem Schwager.
ERSTER AKT
Am Hofe Galitzkis. Fürst von Galitzky hält sich nicht an den Auftrag, den ihm Fürst Igor vor seiner Abreise erteilt hatte. Am liebsten sähe er sich selbst als regierender Fürst. Mit seinen zahlreichen Kumpanen veranstaltet er Saufgelage zu Lasten der Staatskasse. Er bedrängt die Bauern und schändet die Mädchen.
Gemach Jaroslawnas. Jaroslawna ist betrübt, weil schon viele Wochen vergangen sind und sie immer noch nichts von ihrem Gatten gehört hat. Als sie von dem schändlichen Verhalten ihres Bruders erfährt und ihn deshalb zur Rede stellt, fordert dieser von ihr, zum Nachfolger Igors eingesetzt zu werden; aber Jaroslawa verweigert ihm diesen Wunsch. Endlich trifft eine Nachricht aus dem Feindesland ein. Sie enthält aber nicht die ersehnte frohe Botschaft; vielmehr wird der Fürstin mitgeteilt, die russischen Truppen seien von den Polowzern vernichtend geschlagen worden und Igor friste ein Leben als Gefangener.
ZWEITER AKT
Feldlager. Im Lager der Polowetzer lernt Kontschakowna, die Tochter des großen Khans, Igors Sohn Wladimir kennen und fühlt sich gleich zu ihm hingezogen. Auch Wladimir ist von der jungen Schönheit sehr angetan, so daß es nicht lange dauert, bis sich beide gegenseitig ihre Liebe gestehen und sich ewige Treue schwören. Der getaufte Polowetzer Owlur verhülfe Fürst Igor gerne zur Flucht, doch dieser schlägt das Angebot aus, weil er dem Khan versprochen hat, daß er nicht fliehen werde. Auch der Khan wäre bereit, Igor ziehen zu lassen, wenn er ihm verspräche, nie mehr gegen ihn zu Felde zu ziehen. Igor kann dies jedoch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren.
DRITTER AKT
Grenzwall des Feldlagers. Immer wieder kehren neue polowetzische Truppen aus Putiwl mit gefangenen Russen, darunter auch Frauen und Kinder, ins heimische Feldlager zurück. Jetzt entschließt sich Igor, sein Versprechen, das er dem Khan gab, zu brechen; denn die Sorge um das Elend in seiner Heimat wiegt stärker. Als Kontschakowna von dem Fluchtplan erfährt, fleht sie Wladimir an, sie mitzunehmen. Ihr Geliebter aber zaudert. Daraufhin läutet sie die Sturmglocken. In dem nun entstehenden Durcheinander gelingt Igor mit Hilfe Ownurs die Flucht. Wladimir aber muß zurückbleiben. Khan Kontschak zeigt sich edelmütig und befiehlt seinen Truppen, den russischen Fürsten nicht zu verfolgen. Seiner Tochter gestattet er, mit Wladimir die Ehe einzugehen.
VIERTER AKT
In Putiwl. Die Fürstin Jaroslawna klagt vor den zerstörten Mauern Putiwls ihr Leid und blickt traurig in die Ferne. Da sieht sie zwei Reiter nahen, in denen sie bald ihren Mann und dessen Retter Owlur erkennt. Erlöst fallen sich die beiden Gatten in die Arme. Das Volk strömt herbei und jubelt seinem Fürsten zu. Die Glocken der Stadt verkünden das freudige Ereignis.
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