?? OPER ? Franz Schmidt (*1874) ? NOTRE DAME ? James King ? 2CD
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Dec 18, 2016 Sold Date
Jul 6, 2016 Start Date
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Description

3  

HERAUSRAGENDES HAUPTWERK DER SPÄTROMANTIK

DIE EINZIGE STEREO-AUFNAHME DES WERKES AUF CD

LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Franz Schmidt (1874 – 1939)


NOTRE DAME


Romantische Oper in zwei Akten

Libretto von Leopold Wilk und Franz Schmidt nach dem Roman „Notre-Dame de Paris“ von Victor Hugo

Uraufführung: Wien, Hofoper, 1. April 1914

Gesamtaufnahme in deutscher Originalsprache

Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1988




BESETZUNG


Esmeralda — GWYNETH JONES, Sopran

Phoebus — JAMES KING, Tenor

Gringoire — HORST R. LAUBENTHAL, Tenor

Archidiakonus — HARTMUT WELKER, Bariton

Quasimodo — KURT MOLL, Baß

Ein Offizier — HANS HELM, Bariton

Die alte Falourdel — KAJA BORRIS, Alt


CHOR DER ST.-HEDWIGS-KATHEDRALE

RIAS-KAMMERCHOR

RADIO-SYMPHONIE-ORCHESTER BERLIN

Dirigent — CHRISTOPH PERICK




Label. CAPRICCIO.

2 CDs; stereo; DDD; Gesamtlänge: 125:51.

Jewel-Case in Pappschuber mit 82seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch).

Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu.




HANDLUNG


Paris, Ende des 15. Jahrhunderts unter Ludwig XI.


ERSTER AKT

Auf dem Greve-Platz in Paris – es ist gerade Karnevalszeit – feiert eine tanzlustige Menge und wartet auf die schöne Zigeunerin Esmeralda. Phoebus, ein junger Gardeoffizier, sehnt sich nach dem Mädchen, in das er sich, nachdem er sie einmal von Entführern befreit hat, verliebte. Er trifft seine Angebetete und versucht sie zu einem Treffen zu überreden, obwohl er von einem Kameraden erfahren hat, daß sie mit Gringoire verheiratet ist. Die fröhliche Stimmung findet ein jähes Ende, als Quasimodo, der mißgestaltete Glöckner von Notre Dame, den der Pöbel zum Narrenpapst gewählt hat, unter Gelächter auf den Platz gezerrt wird. Quasimodo wehrt sich nach Leibeskräften und wird von Phoebus mit dem Degen verwundet. Erst Esmeralda und das Erscheinen des vom Volk gefürchteten Archidiakons bringen die Menge zur Ruhe. Während der Archidiakon, der Esmeralda eine unerklärliche Furcht einflößt, sich mit dem Glöckner entfernt, gelingt es Phoebus, die Zigeunerin zu einem Rendezvous bei der alten Falourdel zu überreden. Gringoire, der das Gespräch eifersüchtig belauscht hat, beschließt, ebenfalls in Falourdels Kneipe zu gehen. Vorerst muß er aber dem zurückkommenden Archidiakon, der in ihm einen einstigen Schüler erkennt, seine Lebensgeschichte beichten. Der Priester hört zu seinem großen Erstaunen, daß sein ehemals bester und jetzt so heruntergekommener Schüler sich in Esmeralda verliebt und sie bei ihrer Entführung gerettet hat. Die Täter, eine Zigeunerhorde, wollten ihn töten. Esmeralda heiratete ihn unter der Bedingung, ihm nie anzugehören. Ihr Herz gehört Phoebus. Der Archidiakon läßt sich von Gringoire versprechen, Esmeralda nach Hause zu bringen und ihn dann aufzusuchen, um ein Treffen mit dem Offizier zu vermeiden. Gringoire kann sein Wort nicht halten, weil Esmeralda plötzlich verschwunden ist. Er eilt zu Falourdel. Kaum hat er sich dort verborgen, als Phoebus mit Esmeralda kommt. Beide gestehen sich ihre liebe. Gringoire kann sich nicht beherrschen, erdolcht den Offizier, springt in die Seine und ertrinkt. Falourdel, durch den Lärm geweckt, vermutet in Esmeralda die Mörderin. Esmeralda wird von den Wachen verhaftet.


ZWEITER AKT

Esmeralda ist zum Tode verurteilt worden und wird von dem Archidiakon, der sie begehrt, im Kerker aufgesucht. Sie erfährt, daß Phoebus noch lebt. Der Priester kann sich nicht entschließen, das Urteil aufheben zu lassen, obwohl er die Zusammenhänge erfährt. Am Tag der Hinrichtung wird Esmeralda vor die Tore von Notre Dame geführt, jedoch von Quasimodo, der ihre Hilfe nicht vergessen hat, befreit und auf einen Turm der Kathedrale gebracht. Er verkündet der Menge, daß Esmeralda gerettet ist, weil die Kirche ihr nach altem Recht „Asyl“ gewähren müsse. Bald darauf dringt der Archidiakon mit Soldaten in das Gotteshaus und nimmt Esmeralda gefangen. Vergeblich besteht Quasimodo auf dem Schutz. Der Priester zeigt eine königliche Order, durch die das Privileg aufgehoben worden ist. Esmeralda wird zur Hinrichtung geführt. Die Menge fordert den Tod der angeblichen Hexe. Umsonst versucht der Glöckner, den Archidiakon zur Milde zu bewegen. Schließlich schleudert er ihn vom Turm der kathedrale in die tiefe, als Esmeralda ihr Leben ender. Verzweifelt bricht der Glöckner zusammen. Er hat die beiden Menschen verloren, die er im Leben am meisten liebte.


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