?? OPER ? Georges Bizet (*1838) ? CARMEN ? Claudio Abbado ? 3CD
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Jul 24, 2017 Sold Date
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Description

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Georges Bizet (1838 – 1875)


CARMEN


Oper in vier Akten

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle „Carmen“ von Prosper Mérimée

Uraufführung: Paris, Opéra-comique, 3. März 1875

Gesamtaufnahme in französischer Originalsprache

Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1977




BESETZUNG


Carmen, Zigeunerin, Arbeiterin in einer Zigarettenfabrik — TERESA BERGANZA, Mezzosopran

Don José, Sergeant in der spanischen Armee — PLÁCIDO DOMINGO, Tenor

Micaëla, verwaistes Bauernmädchen, adoptiert von Don Josés Mutter — ILEANA COTRUBAS, Sopran

Escamillo, ein Stierkämpfer aus Granada — SHERRILL MILNES, Bariton

Mercédès, Freundin Carmens — ALICIA NAFÉ, Alt

Frasquita, Freundin Carmens — YVONNE KENNY, Sopran

Zuniga, Leutnant, Don Josés Vorgesetzter — ROBERT LLOYD, Baß

Andrès, Leutnant — JEAN LAINÉ, Sprecher

Moralès, Sergeant — STUART HARLING, Bariton

Le Dancaïre, ein Schmuggler — GORDON SANDISON, Bariton

Le Remendado, ein Schmuggler — GEOFFREY POGSON, Tenor

Eine Verkäuferin — SHIRLEY MINTY, Alt

Ein Zigeuner — LESLIE FYSON, Baßbariton

Lillas Pastia, Schankwirt — GEORGE MAIN, Sprecher


THE AMBROSIAN SINGERS

GEORGE WATSON’S COLLEGE BOYS’ CHOIR

LONDON SYMPHONY ORCHESTRA

Dirigent — CLAUDIO ABBADO




Label: DEUTSCHE GRAMMOPHON.

3 CDs; stereo; ADD; Spieldauer: 53:45 / 44:14 / 59:06.

In Jewel-Case mit 22seitigem Booklet.

Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu.




HANDLUNG


Sevilla, um 1820.


ERSTER AKT

Ein Platz in Sevilla. Die Wache des Militärs vertreibt sich gelangweilt die Zeit. Micaëla tritt auf und fragt nach Don José, der jedoch erst mit der Wachablösung erscheinen wird. Die ablösende Wache marschiert auf. Moralès erzählt Don José von dem Mädchen, das nach ihm gefragt hat. Don José erkennt nach der Beschreibung Micaëla, die als Waise im Hause seiner Mutter lebt. Leutnant Zuniga fragt Don José über die wegen ihrer Attraktivität bekannten Arbeiterinnen in der nahen Zigarettenfabrik aus. Da ertönt die Pausenglocke der Fabrik. Die Arbeiterinnen strömen auf den Platz, von den Männern begehrlich beobachtet. Carmen hat ihren Auftritt und wirft Don José, der sie zunächst nicht beachtet, spöttisch eine Akazienblüte zu. Nach der Pause bleibt Don José zurück. Micaëla kommt zurück, sie überbringt einen Brief von Don Josés Mutter und deren Kuß. José will der Versuchung durch Carmen widerstehen und nach dem Willen seiner Mutter Micaëla heiraten. Später bricht ein Streit in der Fabrik aus. Carmen hat mit ihrem Messer eine Frau verletzt. Als Carmen sich über den Vorgang und das Verhör lustig macht, beauftragt Zuniga Don José, sie ins Gefängnis zu bringen. Carmen überredet Don José, sie unterwegs fliehen zu lassen, und verspricht ihm als Dank eine heiße und wundervolle Nacht in der Schänke eines Freundes namens Lillas Pastia. Don José, der zwischen Begehren und Pflichtgefühl schwankt, löst schließlich ihre Fesseln, so daß sie entfliehen kann.


ZWEITER AKT

Die Taverne des Lillas Pastia. Zigeunerinnen sitzen mit Zuniga und seinen Offizieren bei Tanz und Gesang in der Taverne. Dieser wirbt um Carmen. Carmen erfährt von Zuniga, daß José zur Strafe einen Monat im Gefängnis saß, inzwischen jedoch wieder frei ist. Als der bekannte Stierkämpfer Escamillo die Schänke betritt, fällt sein Blick sofort auf Carmen. Er versucht galant, sich ihr zu nähern, doch sie weist ihn zurück. Zwei Schmuggler versuchen, die drei Zigeunerinnen für einen Diebeszug zu gewinnen. Carmen wartet verliebt auf José. Er kommt endlich. Sie tanzt und singt für ihn. Da ertönt der Zapfenstreich, der José zum Appell ruft und dem er folgen will. Carmen verspottet ihn wegen seines Pflichtbewußtseins. José versichert Carmen erneut seiner tiefempfundenen Liebe. Ihr Angebot, das Schmugglerleben mit ihm zu teilen, schlägt er jedoch aus. Als er gehen will, tritt Zuniga herein, der eine krankhafte Eifersucht in José auslöst, weil jener sich zuvor an Carmen herangemacht hat. Es kommt zur Auseinandersetzung mit handgreiflichen Folgen. Carmen wirft sich zwischen beide. Die Schmuggler und einige Zigeuner überwältigen den Leutnant und fesseln ihn. Nun ist Don José der Weg zurück versperrt, er muß mit der Bande in die Berge ziehen.


DRITTER AKT

Eine Felsenschlucht mit dem Lager der Schmuggler im Gebirge. Die Schmuggler wollen nachts ihre Beute unbemerkt in die Stadt bringen. Carmen hat sich inzwischen von José abgewendet. Seine Versuche, sie zurückzugewinnen, bleiben erfolglos. Carmen, Mercédès und Frasquita befragen die Karten nach der Zukunft. Während diese ihren Freundinnen Glück verheißen, bedeuten sie für Carmen immer nur den Tod. Dancaïro und Remendado kehren von einem Erkundungsgang zurück. Die Frauen sollen die Zöllner mit ihren Verführungskünsten ablenken, damit die Männer einen Teil der Waren über die Grenze bringen können. Daraufhin erwacht Josés Eifersucht erneut. Während die anderen sich auf den Weg in die Stadt machen, soll er die restlichen Waren bewachen. Micaëla erscheint in der Felsenschlucht. Sie ist auf der Suche nach Don José. Die unheimliche Gegend flößt ihr Angst ein. Als auch Escamillo erscheint, versteckt sie sich. José trifft auf Escamillo und gerät mit ihm in eine kämpferische Auseinandersetzung. Carmen hindert José daran, den Torero zu töten. Daraufhin lädt Escamillo sie und alle ihre Gefährten zu seinem nächsten Stierkampf in die Arena von Sevilla ein. Der gedemütigte José warnt Carmen, doch diese bleibt unbeeindruckt. Als die Schmuggler nach Sevilla aufbrechen wollen, wird Micaëla in ihrem Versteck entdeckt. José weigert sich, mit ihr zu seiner Mutter zurückzukehren. Als Micaëla ihm eröffnet, daß die Mutter im Sterben liege, ändert er seinen Entschluß. Düster prophezeit er Carmen ein baldiges Wiedersehen.


VIERTER AKT

Ein Platz in Sevilla vor der Stierkampf-Arena. Escamillo tritt mit großem Gefolge und Carmen an seiner Seite auf. Frasquitas Warnung vor dem eifersüchtigen José, der sich in der Menge versteckt hält, schlägt sie in den Wind. Alle ziehen in die Arena ein. Carmen bleibt mit José zurück. José liebt Carmen immer noch, doch sie ihn nicht mehr. Deshalb weigert sie sich, zu ihm zurückzukehren und ein neues Leben mit ihm zu beginnen. Sie will an ihrer Freiheit festhalten und sich keinen fremden Willen aufzwingen lassen. Zur Bekräftigung ihrer Absicht wirft sie ihm den Ring, den er ihr einst schenkte, vor die Füße. Während in der Arena der Sieg Escamillos bejubelt wird, ersticht José Carmen. Verzweifelt bricht er über ihrer Leiche zusammen. Don José sagt dann noch zu den Wachen, daß sie ihn festnehmen sollen, da er einen Menschen umgebracht hat.


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