?? OPER ? Giuseppe Verdi ? STIFFELIO ? José Carreras ? 2CD
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Description
2
REFERENZAUFNAHME (= DIE WOHL BESTE AUFNAHME DES WERKES)
LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER
DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN
Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
STIFFELIO
Oper in drei Akten.
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Drama „Le pasteur ou L’evangile et le foyer“ von Émile Souvestre und Eugène Bourgeois
Uraufführung: Trieste, Teatro Grande, 16. November 1850
Gesamtaufnahme in italienischer Originalsprache
Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1979
BESETZUNG
Stiffelius (Stiffelio) (Rudolf Müller), ein Prediger — JOSÉ CARRERAS, Tenor
Lina, seine Gemahlin — SYLVIA SASS, Sopran
Graf Stankar, ein alter Oberst, ihr Vater — MATTEO MAUGUERRA, Bariton
Raffael (Raffaele) von Leuthold, ein Edelmann — EZIO DI CESARE, Tenor
Jorg, ein alter Pfarrer — WLADIMIRO GANZAROLLI, Baß
Friedrich (Federico) von Frengel, Linas Cousin — THOMAS MOSER, Tenor
Dorothea (Dorotea), Linas Cousine — MARIA VENUTI, Sopran
ORF CHORUS VIENNA
ORF SYMPHONY ORCHESTRA VIENNA
Dirigent — LAMBERTO GARDELLI
Label: PHILIPS.
2 CD; stereo; ADD; Spieldauer: 108:53.
Jewel-Case in Pappschuber mit 182seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch / französisch / italienisch).
Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu.
HANDLUNG
Deutschland, in Stankars Schloß, 19. Jahrhundert.
ERSTER AKT
Der alte Pfarrer Jorg liest in Klopstocks »Messias«. Er und seine Glaubensbrüder erwarten sehnsüchtig Stiffelios Rückkehr, dessen Führung und Rat die verfolgte Sekte dringend benötigt. Als der längst Erwartete mit einigen Gästen, darunter auch Raffael, eintritt, ist der Jubel groß. Bald herrscht betretenes Schweigen, als Stiffelio eine Brieftasche vorzeigt, die ihm ein Schiffer ausgehändigt hat. Diese Brieftasche habe ein junger Mann verloren, der in der Morgendämmerung mit einer Dame in aller Eile aus dem Schloß davongerannt sei. Stiffelio wirft den Fund ins Feuer, weil er mit dieser Sache nichts zu tun haben möchte. Lina, seine Frau und Raffael aber, die ein Verhältnis haben, können ihre Unruhe kaum verbergen, so daß Linas Vater stutzig wird. Als Lina und Stiffelio allein sind, ist die junge Frau nahe daran, alles zu bekennen, kommt aber nicht dazu, weil Stiffelio von Stankar zu einer Besprechung abgeholt wird. Lina entschließt sich, ihre Schuld in einem Brief niederzulegen, wird dabei aber von ihrem Vater überrascht, der das Schreiben zerreißt, um Stiffelio zu schonen. Beide verlassen die Halle. Raffael, der einen Brief an Lina geschrieben hat, schleicht herein und versteckt das Schreiben im »Messias«. Kurz darauf erscheint zufällig Friedrich, Linas Cousin, nimmt das Buch an sich und geht. Jorg, der alles beobachtet hat, hält Friedrich für verdächtig und erzählt Stiffelio, was er vermutet. Dieser nimmt das Buch in die Hand, der Brief fällt heraus. Stankar nimmt ihn an sich, zerreißt ihn und fordert Raffaei heimlich zum Duell.
ZWEITER AKT
Lina betet am Grab ihrer Mutter, wo sie von Raffael aufgesucht wird. Lina will nichts mehr von ihm wissen und fordert ihren Ring und ihre Briefe zurück. Stankar ist Raffael nachgegangen und bringt zwei Schwerter mit. Der Zweikampf beginnt. Der Lärm lockt Stiffello herbei, der endlich erfährt, daß Raffael Linas Liebhaber ist. Nun kämpft Stiffelio selbst gegen Raffael, wird aber durch Jorg, der ihn in die Kirche ruft und bittet, seiner Frau zu verzeihen, unterbrochen. Schwankend zwischen Rache und Vergebung fällt Stiffelio in Ohnmacht.
DRITTER AKT
Raffael ist geflohen und hat einen Brief hinterlassen, in dem er Lina bittet, ihm zu folgen. Jorg bringt die Nachricht, daß Raffael zurückgekehrt ist, um sich Stiffelio zu stellen. Dieser empfängt ihn und bittet, im angrenzenden Zimmer seiner Aussprache mit Lina zuzuhören. Stiffelio läßt Lina zu sich rufen und legt ihr die Scheidungsurkunde vor, die seine Gattin schließlich unterzeichnet, aber beteuert, im Herzen stets treu geblieben zu sein. Stiffelio macht sich bereit, mit Raffael zu kämpfen, doch dieser ist inzwischen von Stankar gestellt und getötet worden. Jorg muß den von Entsetzen betäubten Stiffelio in die Kirche führen.Dort hat sich die Gemeinde bereits versammelt, Stiffelio betritt die Kanzel. Er öffnet die Bibel, ohne hinzusehen, wo und liest aus dem Neuen Testament. Als der Geistliche die Stelle erreicht, bei der Christus der Ehebrecherin vergibt, ist auch Stiffelio bereit, seiner Frau zu verzeihen.
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