?? OPER ? Luigi Cherubini (*1760) ? MEDEE ? französische Urfassung ? 2CD
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Apr 9, 2017 Sold Date
Jan 30, 2016 Start Date
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Description

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DIE EINZIGE VOLLSTÄNDIGE AUFNAHME DER FRANZÖSISCHEN URFASSUNG

(FIRST COMPLETE RECORDING OF THE ORIGINAL FRENCH VERSION)

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Luigi Cherubini (1760 – 1842)


MÉDÉE

(Medea)


Tragische Oper in drei Akten

Libretto von Nicolas Étienne Framéry (François Benoit Hoffmann) nach der Tragödie „Médée“ von Pierre Corneile, angeregt durch das antike Vorbild

Uraufführung: Paris, Théâtre Feydeau, 13. März 1797

Gesamtaufnahme in französischer Originalsprache

Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1997




BESETZUNG


Kreon (Créon), König von Korinth — DAVID ARNOLD, Baß

Glauke (Dircé), seine Tochter — THAÏS ST. JULIEN, Sopran

Jason, ihr Verlobter — CARL HALVORSON, Tenor

Medea (Médée), seine Gemahlin — PHYLLIS TREIGLE, Sopran

Neris (Néris), ihre Vertraute — D’ANNA FORTUNATO, Mezzosopran

Erste Frau (Begleiterin Glaukes) — JAYNE WEST, Sopran

Zweite Frau (Begleiterin Glaukes) — ANDREA MATTHEWS, Alt

Ein Hauptmann der Wache — JOHN OSTENDORF, Bariton


CHORUS QUOTANNIS

BREWER CHAMBER ORCHESTRA

Dirigent — BART FOLSE




Label: NEWPORT CLASSIC.

2 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 74:19 / 74:37.

In Jewel-Case mit 40seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (englisch / französisch).

Zustand: CDs neu / nicht in Folie eingeschweißt.




HANDLUNG


Korinth, Griechenland, antike Sagenwelt.


VORGESCHICHTE

Jason hat im Auftrag seines Onkels Pelias mit den Argonauten nach vielen Abenteuern das goldene Vlies von Kolchis nach Griechenland geholt, wobei ihm Medea half, neben anderen Gefahren auch den Wächter des goldenen Felles, einen Drachen, zu überwinden. Als der Held zurückkehrte, betrog ihn der König um den ausgemachten Lohn und trachtete ihm nach dem Leben. Jason flüchtete nach Korinth, wo er zehn Jahre glücklich mit Medea lebte, die ihm zwei Söhne schenkte. Dann bezauberte die junge Glauke sein Herz und überredete ihn, Medea zu verlassen und sie zu heiraten.


ERSTER AKT

Am Morgen des Hochzeitsfestes ist die Königstochter voll banger Ahnungen, doch wird sie von ihrer Vertrauten Eucharis und den Gespielinnen aufgeheitert. Trotzdem fürchtet die junge Braut die Rache der Zauberin Medea und sucht Schutz bei ihrem Vater, König Kreon. Dieser versucht, seine Tochter zu beruhigen, und versichert, daß Medeas Zauberkräfte erloschen seien und Jason seine Frau nicht mehr liebe. Als gemeldet wird, daß Jason seiner Braut das goldene Vlies schenken wolle, erfaßt Glauke neuer Schrecken. Vergeblich bemüht sich ihr Verlobter, sie zu trösten. Auch die Anrufung der Götter kann die Verstörte nicht besänftigen, zumal eine tief verschleierte Frau – Medea – im Palast erscheint und ihren Mann zurückfordert. Während die Braut ohnmächtig wird und alle entsetzt fliehen, weist Jason die Bitten seiner Frau brüsk zurück. Auch die Erinnerung an ihre glücklich zusammen verbrachte Zeit kann sein Herz nicht erweichen. Kreon kommt zurück und fordert Medea auf, Korinth zu verlassen. Medea verflucht das ganze Haus.


ZWEITER AKT

Medea hat den Palast ungehindert verlassen können. Draußen tobt das Volk und fordert den Tod der Zauberin. Kreon erklärt sich bereit, die Bedrohte zu schützen, wenn sie aus Korinth für immer gehe. Medea willigt ein und bittet nur noch um einen Tag Aufschub, um sich von ihren Kindern verabschieden zu können, die Jason bereits an sich genommen hat. Vergeblich versucht sie, nochmals ihren Mann zurückzugewinnen; er eilt zum Hochzeitsfest. Medea beauftragt Neris, Glauke einen Schleier, in den Geheimnisse eingewebt seien, als Geschenk zu überbringen und ihre Kinder zu holen. Neris übergibt das Geschenk, auf das Medea ein tödliches Gift geträufelt hat.


DRITTER AKT

Medea begrüßt ihre Söhne, die Neris gebracht hat, und weiß nicht, wie sie sich verhalten soll. Schwankend zwischen Mutterliebe und Haß auf Jason, tötet sie nach einigem Zögern die Knaben, während aus dem Palast zu hören ist, daß Glauke gestorben sei. Jason und das herbeieilende Volk sehen entsetzt, daß auch die Kinder tot sind. Medea entweicht auf einem von Drachen gezogenen Wagen, nachdem sie Jason versichert hat, sie würden sich erst im Reich der Schatten wiedersehen. Eine Feuersbrunst, durch den Funken schlagenden Wagen verursacht, legt den Königspalast in Schutt und Asche.


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