PHILIPS twen LP # 3: „Ray Bryant, Madison“ Philips 1961 vg+/vg+ Willy Fleckhaus
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Description
Die PHILIPS twen Edition erschien rund acht Jahre lang (Anfang 1961 bis Ende 1968) in Zusammenarbeit der legendären Monatszeitschrift twen mit der Schallplattenfirma Philips. Sie speiste sich inhaltlich von dem hervoragenden und für die damalige twen-Leserschaft stark favorisierten Jazz-, Chanson-, Klassik- und Spoken Word-Repertoire der Philips. Vor allem dank ihrer für die damalige Zeit modernen Covergestaltung (twen Art Director Willy Fleckhaus scharte die damals besten Illustratoren und Fotografen um sich) wurden diese 73 Cover über die Jahre zu begehrten Sammelobjekten. Die Auflagen der LPs waren bis auf ganz wenige Ausnahmen (vor allem das Album „Songs der Welt“ von Esther und Abi Ofarim ist hier zu nennen - es war von 1964 bis 1966 insgesamt 116 Wochen lang in den deutschen Charts*) eher gering bis homöopathisch. Momentan findet in der Galerie Stihl in Waiblingen eine „Cover Art“-Ausstellung statt, in der eine komplette Sammlung aller 73 PHILIPS twen LPs zu sehen ist.
Zustand dieses Exemplars (record/cover) in konservativer Bewertung : vg+/vg+
Mit der twen LP # 3 erschien im Juni 1961 erneut ein Jazzalbum in der Serie, Ray Bryants MADISON. Ray Bryant (1931 - 2011) war ein amerikanischer Modern Jazz Pianist, der nach mehreren reinen Jazz-Aufnahmen für kleinere Labels 1960 von der US major company Columbia unter Vertrag genommen wurde, - genau zu der Zeit, als die New Yorker Peppermint Lounge den Twist und in der Folge andere Modetänze wie den Madison, den Slop oder den Hully Gully popularisierte, einer wahren „dance craze“-Welle, die dann auch nach kurzer Zeit nach Europa rüberschwappte: Frankreich, England, auch Deutschland waren 1961, vor den Beatles, im Twist- und Madison-Fieber! In der Zwischenzeit sprang Columbia in New York schnell auf den Zug auf: so erschienen 1960/61 in rasanter Reihenfolge die Alben „Madison Time“ und „Dancing With The Big Twist“ mit der Ray Bryant Combo sowie „Little Susie“ mit dem Ray Bryant Trio bei dem Label (zusätzlich stellte man dem Columbia-Neuzugang Aretha Franklin bei ihrem 1961er Debütalbum „Aretha“ ebenfalls die Ray Bryant Combo zur Seite). Das twen-Album, sachkundig annotiert von Joachim Ernst Berendt, versammelt Aufnahmen der beiden Alben „Madison Time“ und „Little Susie“. Das Cover-Artwork stammte wieder von twen Art Director Willy Fleckhaus. Classy!
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