Svjatoslav Richter & Oleg Kagaan Kagan orig. Autogramm Signatur auf Programm
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Description
Sie bieten auf einen autographischen Leckerbissen:
Ein Programmheft der Salzburger Festspiele 1977 mit originalen Autogrammen nebst Portraitaufnahme der weltberühmten Musiker Svjatoslav Richter (Klavier) und Oleg Kagan (Violine).
Garantierte, handschriftliche Originale. Ich gewähre Rückgaberecht bei Zweifeln.
Das sagt das wunderbare Wikipedia zu den Künslern:
Swjatoslaw Teofilowitsch Richter (russisch ????????? ?????????? ??????, wiss. Transliteration Svjatoslav Teofilovi? Richter; * 7. Märzjul./ 20. März 1915greg. in der Nähe von Schytomyr, Russisches Reich; † 1. August 1997 in Moskau) war ein sowjetischer Pianist russisch-deutscher Abstammung.
Sein Vater Theophil Richter stammte aus einer deutschen Kaufmannsfamilie im heute ukrainischen Schytomyr, seine Mutter war eine russische Kaufmannstochter. Die Familie zog 1916 nach Odessa, wo der Vater die Stelle des Organisten und Chorleiters der deutschen lutherischen St.Pauls-Kirche übernahm. Die Eltern sorgten von seinem dritten Lebensjahr an für eine solide musikalische Ausbildung des Sohns.
Dieser arbeitete bereits im Alter von 15 Jahren als Repetitor am Opernhaus in Odessa, vier Jahre später gab er sein Debüt als Pianist. 1937 wurde er in die Klavier-Meisterklasse von Heinrich Neuhaus am Moskauer Konservatorium aufgenommen. Zu seinen Kommilitonen gehörte Emil Gilels.
Die Übersiedlung nach Moskau rettete ihn vor den Repressionen, denen die deutschstämmigen Lutheraner in Odessa ausgesetzt waren. Auch sein Vater wurde bei den Stalinschen Säuberungen 1937 verhaftet und 1941 als angeblicher deutscher Spion erschossen.
In Moskau lernte Swjatoslaw Richter Sergei Prokofjew kennen, dessen 6. Sonate er 1942 zur Uraufführung brachte. Später folgten die Uraufführungen der 7. sowie der 9. Sonate, die Richter gewidmet ist.
Nachdem er in seiner Heimat bereits als Berühmtheit galt, durfte er 1960 erstmals in den Westen reisen. Am 19. Oktober 1960 gab er sein legendäres Debüt in der Carnegie Hall in New York, an das sich eine große USA-Tournee anschloss. Es folgten Auftritte in Europa, ab 1971 auch in Deutschland.
Richter spielte anfangs viel auswendig. Nach einem Vorfall in Japan (Richter bemerkte vor einem Konzert, dass er den Notentext vergessen hatte) spielte Richter in späteren Jahren bei seinen Auftritten in der Regel nach Noten. Dabei hatte er oftmals keinen Notenblattwender, sondern blätterte mehrere Seiten auf einmal um und spielte dazwischen auswendig.
Vor allem seine Schallplattenaufnahmen sind legendär: Einspielungen des b-Moll-Klavierkonzerts Tschaikowskis, der Werke von Schumann und Liszt und des Wohltemperierten Klaviers von Johann Sebastian Bach. Auch die Interpretation des c-Moll Klavierkonzerts und vieler Préludes von Rachmaninow gelten als Referenzaufnahmen.
Seine frühen Aufnahmen sind oft außerordentlich kraftvoll und vehement gespielt. Wie kaum ein anderer Pianist konnte er seinen Interpretationen von Klavierwerken aller Epochen eine individuelle Note verleihen, dabei war er später weniger der Virtuose, der durch technische Brillanz – diese war bei ihm selbstverständlich – Aufsehen erregte, sondern zeigte sein poetisches, weiches Spiel, das er oft in nur spärlich beleuchteten Konzerthallen darbot.
Neben solistischer Tätigkeit trat er auch als Kammermusiker in Erscheinung, so mit dem Geiger David Oistrach und den Cellisten Pierre Fournier und Mstislaw Rostropowitsch, aber auch im Klavierduo mit Benjamin Britten. Auch als Dirigent hatte sich Richter in früheren Jahren Anerkennung erworben.
1986 wurde Richter mit dem Léonie-Sonning-Musikpreis ausgezeichnet.
Oleg Moissejewitsch Kagan (russisch ???? ????????? ?????; * 22. November 1946 in Juschno-Sachalinsk; † 15. Juli 1990 in München) war ein russischer Violinvirtuose jüdischer Abstammung.
Oleg Kagan war einer der berühmtesten russischen Geiger des 20. Jahrhunderts der Generation nach David Oistrach und Eduard Grach.
Er studierte ab einem Alter von 7 Jahren zuerst am Rigaer Lettischen Staatskonservatorium bei Joachim Braun. 1959 wechselte er dann an die Zentrale Musikschule in Moskau, wo er unter anderem bei David Oistrach seine Studien fortsetzte. Er wurde der Lieblingsschüler David Oistrachs, mit dem ihn bald auch eine private Freundschaft verband. Schon bald errang er zahlreiche Preise: Beim Enescu-Wettbewerb in Bukarest 1964 den 4. Preis, beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki 1965 den 1. Preis, beim Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau 1966 den 2. Preis und beim Bach-Wettbewerb in Leipzig 1968 den 1. Preis. Er war mit der Cellistin Natalja Gutmann verheiratet, mit der er häufig gemeinsam aufgetreten ist. Seit 1969 war Swjatoslaw Richter regelmäßiger Kammermusikpartner Oleg Kagans. Er gründete in Wildbad Kreuth ein Musikfest, das ihm zu Ehren nach seinem Tod in Internationales Oleg Kagan Musikfest umbenannt wurde.
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