The German All Stars - Live At The domicile Munich, 1969 Do Lp sehr gut erhalten
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Description
CBS S66217 - Ein echtes Sammlerstück und Dokument hervorragender deutscher Jazz Musik!
Voller Titel: " twen präsentiert The German All Stars Live at the domicile Munich nach ihrer Erfolgstournee durch Südamerika für das Goethe Institut "
Richtig gut erhaltene Doppel LP mit den damals tatsächlichen Stars der progressiven deutschen Jazz Szene (teils ja immer noch aktiv!) -
Zustand: Die Platten haben noch ihren schönen Glanz und stecken in originalen gepolsterten und illustrierten Hüllen, Sie spielen fast ohne Knistern! Einziger Schönheitsfehler ist das gewellte Label auf Seite 1 (wahrscheinlich ein herstellungstechnischer Fehler (da sonst alles fast neuwertig).
Das helle Doppelcover sieht im 44. Jahr seiner Existenz noch immer sehr ansehnlich aus - nur an den Einschuböffnungen ist es etwas aufgeworfen und besstoßen - ganz geringe Flecken und auch kaum nachgedunkelt (Im Gegenlicht oben vorn Schatten von Etiketten) -
Insgesamt Alles immer noch ganz schön frisch - wie die Musik!. Sammlerqualität! (Angaben nach sorgfältiger Inaugenscheinnahme und Hörprobe - aber keine 100% Garantie!)
Auf jeden Fall meine Scans ansehen - sind nicht bearbeitet!
Dieser Artikel aus der 'Twen' liegt im Original bei (incl. Fotos der unten nummerierten Jazzer).:
Für das twen-Doppelalbum haben die All Stars zehn Titel aufgenommen. Acht davon sind eigene Kompositionen, zwei Traditionals. Die Besetzungen wechseln vom Quintett bis zur kompletten Gruppe, die mit zwei Trompeten, zwei Posaunen, vier Saxophonen und Rhythmusgruppe vollen Bigbandsound bringt. Schon das macht das Album ungewöhnlich vielseitig, wobei die formale Vielseitigkeit, ebensowenig wie der stilistische Wechsel von Bigband?Swing über Mainstream bis zu Free Jazz, die musikalische Homogenität beeinträchtigt.
Erste Platte, A-Seite: „O.T.", von Joki Freund. Die Abkürzung steht für „Ohne Titel", gemeint sein könnte auch „ohne festes Schema" oder ähnliches: eine Free-Jazz-Nummer. Nichts als schockierender Geräusch-Urwald ist zunächst wahrzunehmen. „Invention für 5" hat Rolf Kühn für die Holzbläser geschrieben: Auch diese Nummer sehr frei, einzelne Tonfetzen jagen sich über dem stabilisierenden Baß.
Die B-Seite beginnt mit Günter Lenz' „Na so was", wohl eine der schönsten Nummern des Albums. Ein dunkler Klangteppich zunächst, plötzlich beginnt der Drummer auf dem Becken zu klingeln, ein Unisonoruf der Bläser — und dann das schöne, richtig singbare Thema über einer gestrichenen Baßfigur, gesteigert bis zur äußersten Anstrengung, ekstatische Chorusse von Sauer und Dudek — dann wieder langsames Abschwellen.
Die zweite Platte beginnt mit dem „Hornsalut" von Manfred Schoof: Free-Jazz, diesmal für die Blechbläser, mit Chorussen für alle vier, einem irrsinnigen Solo von Schoof.
Folgen die beiden vergleichsweise konventionellen Stücke mit Willi Johanns, „When lights are high" (das high ist eine Koketterie, es muß natürlich low heißen) und „How long". Johanns ist tatsächlich ein Artist, wenn er seine Stimme als Instrument einsetzt, er hat da ein paar Tricks, die ihm keiner nachmacht. Als Bluessänger hält er dagegen den Vergleich weder mit Joe Williams noch mit Jimmy Rushing stand und beide hat man doch gerade bei „How long" im Ohr.
Die B-Seite der zweiten Platte: der schnelle, scharf akzentuierte „Sketch up and Danner" (bei den Titeln haben sie ein bißchen gekalauert, die Deutschen All Stars).
Dann „Impressionen spanischer Impressionen", ebenfalls vom Pianisten Dauner: Günter Lenz spielt seinen direkt verstärkten Baß in dieser Nummer, als wär das Instrument eine handliche Flamencogitarre.
Und schließlich Albert Mangelsdorffs komplexes „Thema X 3": sozusagen feingeistig und vital zugleich. Entsetzlich, diese Epitheta! Guter Musik tut man 'mit der Sprache eh nur Gewalt an. Hören soll man sie, nicht beschreiben.
Rüdiger Dilloo
New Stars der
All Stars:
Rolf Kühn (1),
Wolfgang-Dauner(2),
Emil Mangelsdorff (3),
Willi Johanns (4),
Ralf Hubner (5),
Manfred Schoof (6),
Ack van Rooyen (7),
Günter Lenz (8),
Rudi Fuessers (9).
Es fehlen bei den Fotos aber nicht bei den Aufnahmen - Heinz Sauer (sax)- immer noch aktiv und gut mit Michael Wollny!,Gerd Dudek (sax) Albert Mangelsdorff, tb - dafür auf dem Titelblättern von vorn und hinten, Günter Lenz (b)
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