AMIGA Quartett Single - Die Skeptiker - die anderen bands - 1989 dada in Berlin
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Description
RARITÄT
DDR Punkmusik Die Skeptiker AMIGA Quartett Single von 1989
Titel
Seite 1
unmut jajaja
Seite2
pierre und luce dada in berlin Here We come
für die Interessierten:
Bandgeschichte
Frontmann, Texter und einzige durchgehende Konstante Eugen Balanskat orientierte sich in seinem gesanglichen und text-inhaltlichem Habitus an Jello Biafra, nicht zuletzt auch zusammen mit dem High Speed Punkrock der ersten Besetzung galt die Band darum als die Dead Kennedys der DDR. Deren gecoverter Hit "Holiday in Cambodia" war eine feste Institution bei frühen Skeptiker-Konzerten, bei einem besonders legendären Auftritt 1988 auf der Insel der Jugend in Berlin z.B. dargeboten mit dem britischen Punk-Gastsänger Attila the Stockbroker. Aufgrund eines Fördervertrags mit der FDJ war die Band aber in der Punk/Alternativ-Szene der DDR nicht unumstritten. Bereits im Februar 1989 waren sie so auch die erste ostdeutsche Punkformation mit einem komplett eigenen, beim Staats-Label Amiga veröffentlichten Tonträger ("Quartett EP"). Am 4. April 1990, gleichzeitig VÖ-Monat des Debüt-Albums, stieg Gitarrist Christoph Buntrock überraschend aus der Band aus, einen Tag später folgte ihm der Rest der Originalbesetzung. Andreas Kupsch spielte 1990 kurzzeitig bei der Hennigsdorfer Zusamm-Rottung, 1992 war er zusammen mit Marcel Hofer an einem Album unter dem Namen Pink Parsons beteiligt. Hofer wechselte danach zu Big Savod & the Deep Manko und gründete später die Sub Dub Micromachine. Andreas Kupsch arbeitet seit 2011 mit dem Darkwave-Songwriter Rebentisch zusammen. Christoph Buntrock spielte in den 1990ern bei Iron Henning und ist heute Gitarrist und Chef der "psychedelicpunkbluesband" Mamacry.L.
Der einzige verbliebene Skeptiker Eugen suchte und fand 1990/91 rasch neue Musiker und arbeitete unter gleichem Namen weiter, der Gitarrist Lars Rudel wurde neben ihm zur langjährigen zweiten "skeptischen" Konstante. Das Engagement vom Punk-Urgestein Günther Spalda, der mit Rosa Extra und Hard Pop im Prenzlauer Berg Ost-Musikgeschichte geschrieben hatte, war hingegen eine echte Überraschung, beschränkte sich aber auf die Produktion des zweiten Albums "Sauerei". Danach gab es weitere kleine Umbesetzungen, für das Schlagzeug wurden mit Uli Kusch und Andy Laaf erfahrene "Mugger" aus dem Metal-Bereich verpflichtet. Rudel (ab 1995 parallel), Laaf (ab 1998 ganz) und Christoph Zimmermann (ab 1998 als Tourmusiker bis zum tragischen Tod 1999) spielten bis 2001 bei den Blind Passengers. Die letzten wichtigen Neuzugänge waren Tom Schwoll und Henning Menke von der ehemaligen West-Berliner Metal/HC-Band Jingo de Lunch, mit denen 1998 das vorerst letzte Album "Wehr dich!" entstand. 2000 lösten sich Die Skeptiker vorübergehend auf.
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