Günter Wand Edition I Bruckner & Schubert Münchner Philharmoniker NEU/OVP
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Jan 23, 2017 Sold Date
Oct 7, 2016 Start Date
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Description

Günter Wand dirigiert die Münchner Philharmoniker
Mit Werken von: Franz Schubert (1797-1828), Anton Bruckner (1824-1896), Johannes Brahms (1833-1897), Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Mitwirkende: Münchner Philharmoniker, Günter Wand
8 CDs
Günter Wand dirigiert die Münchner Philharmoniker, 8 CD
Bruckner: Symphonien Nr. 4-6, 8, 9
+Schubert: Symphonien Nr. 8 & 9
+Brahms: Symphonie Nr. 1
+Beethoven: Symphonie Nr. 1
Künstler: Münchner Philharmoniker, Günter Wand
Label: Profil, DDD, 1993-2001
Bestellnummer: 4154132
Erscheinungstermin: 30.9.2016
Serie: Günter-Wand-Edition (Profil)
Produktinfo:

Außer den Berliner Philharmonikern waren die Münchner Philharmoniker das einzige ihm nicht durch Vertrag verbundene Orchester, mit dem Günter Wand (1912-2002) bis kurz vor seinem Tod regelmäßig musizierte.

Natürlich hatte er als Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor nach dem zweiten Weltkrieg gute Chancen, auch anderswo zu dirigieren, und er hat sie zunächst auch weidlich genutzt – im Inland wie im europäischen Ausland. Doch der medienscheue Künstler verkörperte trotz seiner frühen internationalen Erfolge zeitlebens eher den Gegentyp des reisenden Pultstars. Nichts konnte ihn von seiner wichtigsten Verantwortung ablenken, und die hieß seinerzeit, dem Kölner Nachkriegs-Musikleben neues Profil auf hohem Niveau zu verschaffen. Vielleicht war es die Konzentration auf die jeweilige Hauptaufgabe, die ihn zu einem der außergewöhnlichsten Interpreten unserer Zeit heranreifen ließ, dessen Name schließlich zum Synonym für höchste musikalische Qualität wurde.

Eine kurze kriegsbedingte Unterbrechung nicht mitgerechnet, stand Günter Wand insgesamt 35 Jahre am Pult des Kölner Gürzenich-Orchesters, zuerst seit 1939 als Opernkapellmeister, unmittelbar nach dem Krieg als zunächst kommisarischer, dann ordnungsgemäss zum GMD gewählter Opern- und Konzertchef der Domstadt. 1948 gab er die Verantwortung für die Oper ab, um sich voll seinem Kölner Gürzenich-Orchester widmen zu können, dem traditionsreichen rheinischen Pendant zum Leipziger Gewandhaus-Orchester. Unter seiner Leitung entwickelte es sich zu einem der besten deutschen Klangkörper. Seine Programmpolitik war nur zu Anfang umstritten. In zahlreichen Ur- und Erstaufführungen förderte Wand junge Komponisten ebenso wie die von den Nazis als »entartet« verbotene Musik, und er kombinierte dies auf intelligente Weise mit dem klassisch-romantischen Repertoire. Als er sein Amt aufgab, war er einer der maßgebenden Dirigenten seiner Generation.

Von 1974-82 von der Schweiz aus frei tätig, vor allem mit den großen Rundfunk-Orchestern der ARD, der BBC und des NHK Tokio, übernahm er als Siebzigjähriger nochmals Chef-Verantwortung – für neun Jahre am Pult des NDR-Sinfonieorchesters, als dessen Ehrendirigent er bis zu seinem Tode aktiv blieb – in Hamburg wie auf den großen Festivals in Edinburgh und Schleswig-Holstein. Die »Live Recordings« mit dem NDR-Sinfonieorchester und den Berliner Philharmonikern dokumentieren sein lebenslanges Ringen um musikalische Vollkommenheit. Jetzt wird das Alterswerk des großen Dirigenten durch die eindrucksvollen Konzert-Mitschnitte der Münchner Philharmoniker aufs schönste ergänzt.

Früh schon war Günter Wand mit München verbunden, einmal durch die Münchner Philharmoniker, die er seit seiner dortigen Studienzeit kannte und schätzte. Unvergesslich blieb ihm das Konzert des seinerzeitigen Orchesterchefs, seines Hochschuldirektors und Lehrers Siegmund von Hausegger, der 1932 die verfälschende Löwe-Bearbeitung der »Neunten« und die Originalfassung nach Bruckners Autograph im selben Konzert einander gegenüberstellte. Die andere Verbindung mit München ergab sich nach dem zweiten Weltkrieg vor allem durch den Bayerischen Rundfunk, der den Kölner Gürzenich-Kapellmeister wiederholt zu Produktionen und Konzerten in München (u. a. »Musica Viva«) und Bamberg einlud.
Rezensionen
Stereo 11 / 06: »Der großbogig angelegte Mitschnitt aus dem Gasteig mit den fabelhaften Münchner Philharmonikern setzt interpretatorische Erkennungsmarken. Alles ist hier wie aus einem Guss. Vorbildlich die Transparenz der polyphonen Strukturen.« (Bruckner 5)
Audio 09 / 07: »Die Themenköpfe sind profiliert, die Rhythmen straff gezurrt und die grandiosen Architekturen der Stücke transparent gemacht. Das alles bildet die Aufnahmetechnik natürlich und lebendig ab. Günter Wand ist auch hier in seinem Element.« (Brahms & Beethoven)


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Bei heutiger Bewertung 31.12.2016


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