MARIA CALLAS in LA SONNAMBULA / L. BERNSTEIN, Live 5. 3. 1955 Scala GA 3 LP
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Description
Löse meine Vinyl-Plattensammlung mit außergewöhnlichen und teilweise nicht im Handel erhältlichen - auch nicht auf CD - historischen Aufnahmen auf!
Alle von mir angebotenen LPs sind Originalaufnahmen der jeweiligen Labels - keine Nachpressungen - und liegen immer - wenn nicht anders vermerkt - in den wertvollen Originalschubern oder Originalkassetten des jeweiligen Erscheinungsjahres! Sehr wichtig für Sammler!
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UNFORGETTABLE PERFORMANCES
(Unvergessliche Aufführungen)
MARIA CALLAS - DIE STIMME FÜR DIE EWIGKEIT!
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ACHTUNG! SAMMLER!
SEHR BEGRENZTE AUFLAGE DIESER PRESSUNG!
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Maria Callas - das Stimmwunder!
Eine Live-Aufnahme, die wiederum in Erstaunen versetzt!
Bitte lesen Sie die weiter unten eingestellte kritische Rezession der hier angebotenen Aufführung von John Ardoin (dem großen Callas-Kenner) und Sie werden begeistert sein!
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Gesamtaufnahme einer Raubpressung - 3 LP - von 1955
mit Maria Callas als Amina.
Registrazione dal vivo effettuata presso il Teatro alla Scala Milano il 5 marzo 1955
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Es handelt sich um die Original-Live-Aufnahme - Erstveröffentlichung der Raubpressung 1977, aufgenommen am 5. März 1955 im Teatro alla Scala und ist erschienen beim weltberühmten Label für Live-Aufnahmen CETRA - Serie OPERA live.
MARIA CALLAS
ist Amina in
Bellinis "LA SONNAMBULA"
und der weiteren Weltstar-Besetzung
CESARE VALETTI - GIUSEPPE MODESTI - EUGENIA RATTI
Orchestra e Coro del Teatro alla Scala
Conducted by LEONARD BERNSTEIN
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Wie die Callas die ursprüngliche Kraft und Menschlichkeit wieder zutage förderte, die in der Rolle der Norma schlummerte, so ließ sie auch die ruhigen Farben und Eigenschaften der Amina wieder aufleben. Immerhin hat Bellini beide Rollen für dieselbe Sängerin geschrieben, mit der die Callas zudem häufig und zu Recht verglichen wird - die Pasta. Erst wenn man Amina mit jener Stimme gesungen hört, die die Norma mit den ihr eigenen menschlichen Dimensionen ausstattet, wird man der Tiefgründigkeit von Sonnambula gewahr. Wie Bellini die Rolle der Amina entworfen hat, und die Callas sie uns in Erinnerung ruft, ist sie ein Geschöpf aus Fleisch und Blut, das uns bewegen und nicht nur Vergnügen bereiten soll. Dass die Callas beides tut, beweist die Faszinationskraft der Figur, die sie schuf. Statt uns nur die Milch der Rolle zu geben, wie sie von so vielen geboten wird, gibt sie uns darüber hinaus ihr Blut.
Nirgendwo hat ihre Stimme so frisch und bezaubernd geklungen. Die Phrasen sind von einer bestickenden Mädchenhaftigkeit, ohne dass sie allzu betont Gebrauch von ihrer "Kleinmädchen-Stimme" machen würde. Wie sie das Rezitativ von "Come per me sereno" einteilt, ist absolut natürlich und leicht schüchtern gefärbt. Die Arie selbst zeichnet sich durch einen seltenen heiteren Schwung aus, wobei die Callas die kleinen restlichen Stückchen von "sereno", "oggi" und "terren" ausläßt, um so längere Phrasen bilden zu können, mit denen sie Aminas innere Freude ausdrückt. Die Sorgfalt, mit denen melismatische Phrasen gebunden werden und der vollständige Wert, den sie den Noten gibt, tragen zur Anmut der Stimmung bei. Die Cavatina endet mit einer einfachen Kadenz, die nach oben gesungen abschließt.
Es war die ersten Begegnung Bernsteins mit Sonnambula, und er arbeitete mit der Callas in völliger Übereinstimmung und erhält dennoch dabei seine eigene Integrität und die der Musik. So ist z. B. das kurze Chorstück vor der Cabaletta im ersten Akt mit "allegro brillante" bezeichnet, und Bernstein macht daraus einen Wirbelwind der Erregung, so dass der Chor Aminas innere Verzückung äußerlich unterstreicht. Der Kontrast, der so entsteht, schafft zwei bestimmte musikalische Haltungen, zwei verschiedene Welten - eine träumerische und eine reale. Der melodische Einfall der Cabaletta, "Sovra il sen", erscheint dreimal (ein viertesmal wird ausgelassen), und jedesmal ziert die Callas sie auf noch ausgefeiltere Weise. Die letzte Aussage schmückt sie mit zwei Reihen aufwärtsführender Staccati, von Bernstein komponiert, und endet mit einem Arpeggio, das bis zu einem tiefen as hinabfließt. Der Erfolg dieser Zusätze liegt in der starken Verwurzelung mit der Harmonie Bellinis. Wie die Callas die vielen Wendungen und Skalen des Schlusses bewältigt, macht ihn atemberaubend, aber er behält doch Charakter, so dass man Aminas Glück stärker empfindet als das Können der Callas.
Das Duett "Son geloso del zefiro" ist ein modellhaftes Beeispiel für Anmut und Ruhe. In den Sequenzen mit den absteigenden Terzentrillern tauscht die Callas mit Valetti die Zeilen (ein nicht ungewöhnliches Verfahren, das man auch im Barbiere wiederfindet) und dann kehren sie bei den "addios" zu ihren eigenen Partien zurück. Im zweiten Akt (zweite Szene im ursprünglich ersten Akt Bellinis) tritt Aminas Zwiespältigkeit in den Vordergrund, als sie im Schlaf Graf Rodolfos Wohnung betritt. Wie Lucia in der Wahnsinnsszene stellt sich Amina ihren Hochzeitstag vor, die Stimme der Callas nimmt diesen glasigen, schläfrigen Klang an, der auch in der Oper von Donizetti zu hören war, und weist dadurch wieder auf die wachsende Entwicklung ihrer künstlerischen Möglichkeiten hin. Dieser Klang steht im Gegensatz zu der Eindringlichkeit und der Furcht in ihrer Stimme, als sie plötzlich aufschreckt und die Situation um sich herum nicht sofort begreift. Wie in "Come per me" ist die sorgfältige Einteilung am Anfang des Aktfinales "D'un pensiero e d'un accento" eine Studie für die Fähigkeit der Callas, mit Hilfe ihrer Stimme Atmosphäre zu erzeugen, und für ihre Geduld, mit der sie sich die erforderliche Zeit nimmt, um eine musikalische Idee auszudrücken. Nichts wird gehetzt oder unvollendet gelassen; jeder Phrase wird die nötige Beachtung gewidmet und dann abgerundet, bevor die nächste Gestalt annimmt. An verschiedenen Stellen des Ensembles singt sie Elvinos Text mit, und ihre volle Stimme wächst zum erstenmal aus dem Ganzen heraus, als Aminas Besorgnis in Verzweiflung umschlägt. Der Akt wird mit einem es''' gekrönt, das sie klingend über vier Takte hält.
Die Eröffnungsszene des letzten Akts gehört im wesentlichen dem Tenor, aber in Aminas Rezitativen fährt die Callas fort, eine echte Persönlichkeit zu bilden, und ihr ergreifender Schrei "Ah! il mio anello" vertieft die Figur noch weiter. Die letzte Szene ist als ein bemerkenswerter Rahmen für die Arie der Amina gestaltet, die die Quintessenz des Werkes und seiner zentralen Figur sind. Das Rezitativ und die Cavatina dieser Szene gehören zum Bewegendsten, was es im Bereich der Oper je gab und geben wird, und wenn Callas nichts weiter gesungen hätte - es wäre genug, ihr einen stolzen Platz zu sichern. Die Callas singt die Cavatina "Ah! non credea" mit erhabener Einfachheit und setzt ihre Stimme dabei nur zur Hälfte und gedämpft ein, mit einer ans Wunderbare grenzenden Variationsbreite der Akzentuierung. Die Arie ist reine Melodie, und wie die Callas sie singt, ist sie reinste Gesangskunst, die man sich denken kann. Sätze wie "Potria novel vigore il pianto, il pianto mio recarti" ("Vielleicht werden meine Tränen dich an mich erinnern") bewegen zutiefst, wenn sie in die sanften, düsteren Tiefen ihrer Stimme eingebettet sind. Sie erhält die mitleiderregende Stimmung aufrecht, die einem tief in Erinnerung bleibt und nie mehr vergessen lässt, wenn man sie einmal gehört hat, und stellt einen Prüfstein für zukünftige Aufführungen dar. Die Cabaletta, in der Amina in erneuter Liebe zu Elvino erwacht, hält jenen raschen Kontrast für die Callas bereit, die sie immer zum Schweben beflügelte. Ihre Stimme wird voll eingesetzt; der erste Vers jedoch von "Ah! non giunge", gewandt gesungen, behält dank der Leichtigkeit, mit der die Bravour-Stellen gemeistert werden, seine Zartheit. Der zweite Vers ist weniger vollkommen, denn die Stimme der Callas wird an mehreren Stellen rauh. Auch belastet Bernstein sie mit zu vielen Verzierungen, vor allem mit einem Hagel an schwierigen Staccati, die nicht zum Klingen kommen und die zu Legato werden. John Ardoin
Erleben Sie hier - auch 56 Jahre nach dieser Live-Aufführung - noch einmal die zwingende stimmliche Gestaltungskaft von Maria Callas in dieser Auführung hautnah mit - ein Ereignis!
Dieser Originalaufnahme (Erstpressung) besitzt einen sehr hohen Sammlerwert - weil noch in der Originalkassette des Erscheinungsjahres liegend. Die Aufnahme wurde noch nicht gespielt und befindet sich in absolutem Top-Zustand.
Beiliegend ein wunderbares Booklet mit vollständiger Besetzungsangabe, wunderschönen, ganz seltenen Szenen-Fotos - noch nie veröffentlicht - der hier angebotenten Aufführung (Callas und vor allem auch von Leonard Bernstein).
Die 3 LPs liegen in der wertvollen Original-Kassette des Labels Cetra - Erschienen 1977 - Made in Italy.
Diese Live-Aufnahme war in Deutschland nur sehr schwer erhältlich.
Alle von mir angebotenen LP stammen aus Nichtraucherhaushalt und wurden ordnungsgemäß vertikal gelagert.
Absolute Privatauktion. Versicherter Versand 4,00 Euro.
Für Bieter aus den EG-Ländern Italien, Spanien, Österreich, Luxemburg, Holland, Belgien und Frankreich betragen die Versandkosten 8,60 Euro (Internationales Päckchen).
Bitte schauen Sie auch in meine anderen Angebote: Sie bezahlen für Deutschland immer nur 4,00 Euro Versandgebühren - egal wieviele LPs Sie kaufen möchten.
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