Margot Eskens + Karlheinz Münchow - Hochzeits-Singles-Schallplatte 17.12.1959
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Description
Verkaufe hier eine Rarität von Margot Eskens:
Polydor und Margot Eskens feierten die Eheschließung der Sängerin mit der Herausgabe einer Single:
"Unsere klingende Heiratsanzeige, von, für und mit Margot Eskens"
Darauf fragt ihr Verlobter Karl-Heinz Münchow: "Willst du für immer bei mir bleiben?"
Und Margot singt: "Ich will nur bei dir sein, denn ich liebe dich so sehr".
Titel auf der A-Seite:
Peter und Susann
So gefällst du mir
Ich will nur bei Dir sein
Mutti, du darfst doch nicht weinen
Das Lieben bringt groß´ Freud´
B-Seite nicht bespielt
Polydor Matrix-Nummer 006 199 A
sehr guter Zustand (leichtes Knistern am Anfang und Ende der Platte)
genähtes Lochcover mit aufgedrucktem Hochzeitsdatum (17. Dezember 1959) und Ort (Rodenkirchen bei Köln, Rotdornstr. 25)
Versand in Single-Versandkarton mit Einschreiben ohne Versandkosten
da privat - ohne Gewähr
Margot Eskens (* 12. August 1939 in Düren, anderen Angaben zufolge bereits am 12. August 1936) ist eine deutsche Schlagersängerin, die hauptsächlich in den 1950er und 1960er Jahren Erfolge feierte.
Die gelernte Zahnarzthelferin Margot Eskens nahm 1954 als Sängerin an einem Polydor-Nachwuchswettbewerb teil, den sie mit dem Titel Moulin Rouge gewann. Das brachte ihr einen Plattenvertrag bei Polydor ein und bedeutete schnellen Erfolg auf dem Musikmarkt. Bereits im Oktober 1955 wurde sie mit der Aufnahme Ich möchte heut ausgehn in der deutschen Schlagerparade erstmals notiert und kam bis auf den dritten Platz. In den Jahren 1956 und 1957 konnte sie mit den beiden Nummer-1-Titeln Tiritomba, der sich über 800.000 mal verkaufte, und Cindy, Oh Cindy ihre größten Erfolge feiern. Auch mehrere Duette mit Silvio Francesco kamen gut beim Publikum an. Am häufigsten verkaufte sich die Platte der beiden mit dem Titel Mondschein-Partie im Jahre 1959. Aber auch mit René Carol, Willy Hagara, Udo Jürgens, Will Brandes und Peter Alexander nahm sie erfolgreiche Titel auf.
Der Krefelder Produzent und Textdichter Kurt Feltz, mit dem Margot Eskens bis 1961 zusammenarbeitete, zeichnete für diese Erfolge verantwortlich. An die ganz großen Erfolge der fünfziger Jahre konnte das neue Produzenten-Team unter Hans Bertram nicht anknüpfen, doch gelang im Jahre 1962 mit dem Lied Ein Herz, das kann man nicht kaufen wieder ein beachtlicher Erfolg. Mit diesem Titel schickte Polydor Margot Eskens zu den Deutschen Schlager-Festspielen 1962. Dort gewann zwar Conny Froboess, und Siw Malmkvist wurde Zweite, aber der dritte Platz ging an Margot Eskens.
1963 wurde Heidi Brühl direkt für den Eurovision Song Contest nominiert; da sie aber gesundheitliche Probleme hatte und eine Teilnahme daher nicht sicher war, nahm auch Margot Eskens den Titel Marcel auf, um nötigenfalls für Brühl einspringen zu können. Beim Eurovision Song Contest 1966 vertrat sie dann – ebenfalls direkt nominiert – Deutschland mit dem Lied Die Zeiger der Uhr und belegte Platz 10.
Auch 1964 war Margot Eskens mit Mama noch einmal gut im Geschäft, Platz acht wurde in den Hitparaden notiert. In den Folgejahren zählte sie dann nicht mehr zu den aktuellen Schlagerstars. Die Wechsel zu den Plattenfirmen CBS und Columbia schlugen sich nicht mehr in Erfolgen nieder. Lediglich 1977 war sie mit Denk nicht an morgen noch einmal für zwei Wochen in den deutschen Bestenlisten vertreten.
Margot Eskens wirkte in zahlreichen Fernsehshows und mehreren Filmen mit. Sie hat seit 1956 insgesamt 40 Millionen Schallplatten und CDs verkauft. Eskens war mit ihrem am 23. Dezember 2011 verstorbenen Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet und wohnt am Wörthersee.