?? OPER ? Ferruccio Busoni ? DOKTOR FAUST ? Dietrich Henschel ? 3CD
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Description
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LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER
DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN
Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
DOKTOR FAUST
Oper in zwei Vorspielen, einem Zwischenspiel und drei Hauptbildern
Uraufführung: Dresden, Sächsisches Staatstheater, 21. Mai 1925
Gesamtaufnahme in deutscher Originalsprache
Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1997/98
BESETZUNG
Dichter — DIETRICH FISCHER-DIESKAU, Sprecher
Doktor Faust — DIETRICH HENSCHEL, Bariton
Wagner, sein Famulus — MARK HOLLOP, Baß
Mephistopheles — KIM BEGLEY, Tenor
Der Herzog von Parma — TORSTEN KERL, Tenor
Die Herzogin von Parma — EVA JENIS, Sopran
Der Zeremonienmeister — MARK HOLLOP, Baß
Des Mädchens Bruder, Soldat — DETLEF ROTH, Bariton
Naturgelehrter — WILLIAM DAZELEY, Bariton
Ein Leutnant — EBERHARD FRANCESCO LORENZ, Tenor
Theologe — FRÉDÉRIC CATON, Baß
Jurist — JERÔME VARNIER, Baß
Gravis, Geisterstimme — MARK HOLLOP, Baß
Levis, Geisterstimme — FRÉDÉRIC CATON, Baß
Asmodus, Geisterstimme — WILLIAM DAZELEY, Bariton
Belzebuth, Geisterstimme — EBERHARD FRANCESCO LORENZ, Tenor
Megäros, Geisterstimme — MARC DUGUAY, Tenor
CHŒUR DE L’OPÉRA NATIONAL DE LYON
CHŒUR DU GRAND THÉÂTRE DE GENÉVE
ORCHESTRE DE L’OPÉRA NATIONAL DE LYON
Dirigent — KENT NAGANO
Label: ERATO.
3 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 196:00.
Jewel-Case in Pappschuber mit 150seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch / französisch).
Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu.
HANDLUNG
Wittenberg und Parma, 16. Jahrhundert.
DER DICHTER ALS ZUSCHAUER
Der Dichter tritt vor den Vorhang und äußert Gründe für die Wahl des Faust-Stoffes und nennt das Puppenspiel als wichtigste Quelle. Daran schließt sich eine Symphonia mit Ostervesper an.
VORSPIEL I
Der Künstler Faust in der Krise. Er sieht sein Werk gescheitert. Sein Assistent Wagner kündigt drei Studenten aus Krakau an. Sie bringen das Buch Clavis Astartis Magica, von dem Faust sich neue Inspiration erhofft.
VORSPIEL II
Mit Hilfe des Buches beschwört Faust um Mitternacht sechs Geister und fragt nach ihrer Schnelligkeit. Die Antworten der ersten fünf werden seinen Erwartungen nicht gerecht. Der sechste Geist, Mephistopheles, verspricht so schnell zu sein „als wie des Menschen Gedanke“ und fragt Faust nach seinen Wünschen. Faust verlangt Genie, Mephistopheles kann ihm nur Reichtum, Macht und Ruhm bieten. Faust widerstrebt dem Teufelspakt, bis er realisiert, daß sein Haus von Feinden umzingelt ist. Mephistopheles lässt Fausts Mordwunsch an seinen Feinden in Erfüllung gehen. Faust muß unterzeichnen.
ZWISCHENSPIEL
Im Münster von Wittenberg betet ein Soldat. Er will Rache, für seine von Faust geschändete Schwester Gretchen, die aus Verzweiflung in den Tod ging. Faust wünscht den Tod des Mannes. Da nähert sich dem Soldaten von hinten Mephistopheles und sagt ihm seinen Tod voraus. Weitere Soldaten dringen in die Kirche ein und töten den betenden Soldaten als vermeintlichen Mörders ihres Hauptmanns.
ERSTES BILD
Der Herzog und die Herzogin von Parma feiern ihre Hochzeit. Faust, der als Attraktion des Festes auftritt, beschließt die Braut zu verführen. Die Herzogin ist fasziniert von Faust, der keinem der Männer in ihrer Gesellschaft gleicht. Sie läßt alles hinter sich und folgt ihm.
ZWEITES BILD
In Männergesellschaft versucht Faust, seine Einsichten zu vermitteln. Er löst dabei unbeabsichtigt einen Religionsstreit aus. Nach seinen Frauengeschichten befragt, erinnert er sich der Affäre mit der Herzogin, „von allen Frauen, die mich geliebt, die Schönste“. Mephistopheles tritt herein und berichtet, daß die Herzogin begraben wurde; er übergibt Faust ihr totes Kind. Mephistopheles will Faust mit dem Bild der trojanischen Helena ablenken, doch Fausts Versuch, das Ideal weiblicher Schönheit zu fassen, bleibt ohnmächtige Beschwörung. Die drei Studenten aus Krakau verlangen das Buch zurück, doch Faust hat es zerstört. Die Studenten verkünden, er werde sterben „noch vor Mitternacht“.
DRITTES BILD
Der Nachtwächter macht seine Runde. Es hat zehn geschlagen. Fausts ehemaliger Assistent Wagner macht als Hochschullehrer Karriere. Seine Schüler gratulieren und machen es sich anschließend gemütlich, bis sie vom Nachtwächter vertrieben werden. Faust irrt als Fremder durch das eigene Haus. Vergeblich versucht er, sich in seiner Todesstunde mit „seinem kranken Herzen zu versöhnen“. In einer Bettlerin erkennt Faust die Herzogin von Parma. Sie überreicht ihm das tote Kind: „zum dritten Male schenk' ich es dir.“ Dann erscheint Gretchens Bruder. Um sich von den Phantomen seiner Schuld zu befreien, versucht Faust zu beten, doch er kann keine Worte finden. Der Nachtwächter entdeckt den Zusammengebrochenen: „Sollte dieser Mann verunglückt sein?“
EPILOG
Der Dichter tritt erneut vor den Vorhang und äußerst, daß jeder Zuschauer aus der Bühnenhandlung etwas für ihn selbst Bedeutsames ziehen soll.
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