?? OPER ? Ferruccio Busoni ? DOKTOR FAUST ? Dietrich Henschel ? 3CD
    40
  $   46

 


€ 40 Sold For
Nov 9, 2017 Sold Date
Jan 2, 2017 Start Date
1 Number Of Bids
  Germany Country Of Seller
eBay Sold at
 
save auction  

Description

 2

LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Ferruccio Busoni (1866 – 1924)


DOKTOR FAUST


Oper in zwei Vorspielen, einem Zwischenspiel und drei Hauptbildern

Uraufführung: Dresden, Sächsisches Staatstheater, 21. Mai 1925

Gesamtaufnahme in deutscher Originalsprache

Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1997/98




BESETZUNG


Dichter — DIETRICH FISCHER-DIESKAU, Sprecher

Doktor Faust — DIETRICH HENSCHEL, Bariton

Wagner, sein Famulus — MARK HOLLOP, Baß

Mephistopheles — KIM BEGLEY, Tenor

Der Herzog von Parma — TORSTEN KERL, Tenor

Die Herzogin von Parma — EVA JENIS, Sopran

Der Zeremonienmeister — MARK HOLLOP, Baß

Des Mädchens Bruder, Soldat — DETLEF ROTH, Bariton

Naturgelehrter — WILLIAM DAZELEY, Bariton

Ein Leutnant — EBERHARD FRANCESCO LORENZ, Tenor

Theologe — FRÉDÉRIC CATON, Baß

Jurist — JERÔME VARNIER, Baß

Gravis, Geisterstimme — MARK HOLLOP, Baß

Levis, Geisterstimme — FRÉDÉRIC CATON, Baß

Asmodus, Geisterstimme — WILLIAM DAZELEY, Bariton

Belzebuth, Geisterstimme — EBERHARD FRANCESCO LORENZ, Tenor

Megäros, Geisterstimme — MARC DUGUAY, Tenor


CHŒUR DE L’OPÉRA NATIONAL DE LYON

CHŒUR DU GRAND THÉÂTRE DE GENÉVE

ORCHESTRE DE L’OPÉRA NATIONAL DE LYON

Dirigent — KENT NAGANO




Label: ERATO.

3 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 196:00.

Jewel-Case in Pappschuber mit 150seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch / französisch).

Sehr guter Zustand: CDs einwandfrei wie neu.




HANDLUNG


Wittenberg und Parma, 16. Jahrhundert.


DER DICHTER ALS ZUSCHAUER

Der Dichter tritt vor den Vorhang und äußert Gründe für die Wahl des Faust-Stoffes und nennt das Puppenspiel als wichtigste Quelle. Daran schließt sich eine Symphonia mit Ostervesper an.


VORSPIEL I

Der Künstler Faust in der Krise. Er sieht sein Werk gescheitert. Sein Assistent Wagner kündigt drei Studenten aus Krakau an. Sie bringen das Buch Clavis Astartis Magica, von dem Faust sich neue Inspiration erhofft.


VORSPIEL II

Mit Hilfe des Buches beschwört Faust um Mitternacht sechs Geister und fragt nach ihrer Schnelligkeit. Die Antworten der ersten fünf werden seinen Erwartungen nicht gerecht. Der sechste Geist, Mephistopheles, verspricht so schnell zu sein „als wie des Menschen Gedanke“ und fragt Faust nach seinen Wünschen. Faust verlangt Genie, Mephistopheles kann ihm nur Reichtum, Macht und Ruhm bieten. Faust widerstrebt dem Teufelspakt, bis er realisiert, daß sein Haus von Feinden umzingelt ist. Mephistopheles lässt Fausts Mordwunsch an seinen Feinden in Erfüllung gehen. Faust muß unterzeichnen.


ZWISCHENSPIEL

Im Münster von Wittenberg betet ein Soldat. Er will Rache, für seine von Faust geschändete Schwester Gretchen, die aus Verzweiflung in den Tod ging. Faust wünscht den Tod des Mannes. Da nähert sich dem Soldaten von hinten Mephistopheles und sagt ihm seinen Tod voraus. Weitere Soldaten dringen in die Kirche ein und töten den betenden Soldaten als vermeintlichen Mörders ihres Hauptmanns.


ERSTES BILD

Der Herzog und die Herzogin von Parma feiern ihre Hochzeit. Faust, der als Attraktion des Festes auftritt, beschließt die Braut zu verführen. Die Herzogin ist fasziniert von Faust, der keinem der Männer in ihrer Gesellschaft gleicht. Sie läßt alles hinter sich und folgt ihm.


ZWEITES BILD

In Männergesellschaft versucht Faust, seine Einsichten zu vermitteln. Er löst dabei unbeabsichtigt einen Religionsstreit aus. Nach seinen Frauengeschichten befragt, erinnert er sich der Affäre mit der Herzogin, „von allen Frauen, die mich geliebt, die Schönste“. Mephistopheles tritt herein und berichtet, daß die Herzogin begraben wurde; er übergibt Faust ihr totes Kind. Mephistopheles will Faust mit dem Bild der trojanischen Helena ablenken, doch Fausts Versuch, das Ideal weiblicher Schönheit zu fassen, bleibt ohnmächtige Beschwörung. Die drei Studenten aus Krakau verlangen das Buch zurück, doch Faust hat es zerstört. Die Studenten verkünden, er werde sterben „noch vor Mitternacht“.


DRITTES BILD

Der Nachtwächter macht seine Runde. Es hat zehn geschlagen. Fausts ehemaliger Assistent Wagner macht als Hochschullehrer Karriere. Seine Schüler gratulieren und machen es sich anschließend gemütlich, bis sie vom Nachtwächter vertrieben werden. Faust irrt als Fremder durch das eigene Haus. Vergeblich versucht er, sich in seiner Todesstunde mit „seinem kranken Herzen zu versöhnen“. In einer Bettlerin erkennt Faust die Herzogin von Parma. Sie überreicht ihm das tote Kind: „zum dritten Male schenk' ich es dir.“ Dann erscheint Gretchens Bruder. Um sich von den Phantomen seiner Schuld zu befreien, versucht Faust zu beten, doch er kann keine Worte finden. Der Nachtwächter entdeckt den Zusammengebrochenen: „Sollte dieser Mann verunglückt sein?“


EPILOG

Der Dichter tritt erneut vor den Vorhang und äußerst, daß jeder Zuschauer aus der Bühnenhandlung etwas für ihn selbst Bedeutsames ziehen soll.


price rating